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Die Dokumentation begleitet die Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner und ihr Team im April und Mai 2006 hinauf in die Gipfelregionen des rund 8.500 Meter hohen Kangchendzönga im Nordosten Nepals.
Er ist der heiligste unter den Achttausendern und der gefährlichste. Von 190 Bergsteigern, die versucht haben, den Kangchendzönga im Nordosten Nepals zu bezwingen, haben 40 ihren Mut mit dem Leben bezahlt.
Im Mai 2006 macht sich die Österreicherin Gerlinde Kaltenbrunner auf, die 8.596 Meter zu erklimmen. Ohne Sauerstoff und Fixierseile will sie gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Ralf Dujmovits den Gipfel bezwingen.
Acht Achttausender sowie etliche Sieben- und Sechstausender hat Gerlinde Kaltenbrunner zu dem Zeitpunkt schon bestiegen. Damit zählt die Extrembergsteigerin zu den herausragenden Alpinisten der Welt. Die Strapazen, die diese sportlichen Extremleistungen dem kleinen Team und Gerlinde Kaltenbrunner abverlangen, sind kaum zu beschreiben: Bei Temperaturen bis minus 60 Grad Celsius, Schneegestöber und Windgeschwindigkeiten von 80 Kilometern pro Stunde kämpfen sie sich Meter um Meter nach oben. Der Sauerstoffgehalt der Luft wird immer geringer, jeder Schritt kostet unglaublich viel Kraft. Warum nimmt Gerlinde Kaltenbrunner diese Qualen auf sich? Schon einmal hat sie vergeblich versucht, den Kangchendzönga zu besteigen. Auf 7.000 Metern musste sie umkehren.
Nun wagt sie es erneut. Die Vorbereitungen für den Aufstieg dauern Monate. Im Bühlertal im Schwarzwald trainieren Gerlinde und Ralf, setzen sich detailliert mit den Gefahren des Kangchendzönga auseinander und planen den Transport ihrer Ausrüstung nach Nepal. Die Kamera ist immer ganz nah dabei, in Katmandu, dem Ausgangspunkt jeder Expedition in den Himalaya, und bei der inneren Einstimmung vor dem Aufstieg, wenn Gerlinde Kaltenbrunner ein buddhistisches Heiligtum besucht.
Film von Victor Grandits und Jessica Krauß
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/rbbummitternacht/archiv/rbb_um_mitternacht36/hoch_und_heilig__.html