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Mit Vitaminen tut man sich etwas Gutes. Und wer nicht genügend Obst und Gemüse isst, für den gibt es ja Ersatz in Form von Brausetabletten oder Vitamin-Pillen. Schon lange mahnen Wissenschaftler, dass dies so nicht stimmt: kein Mensch braucht bei ausgewogener Ernährung ergänzende Vitamin-Präparate.
Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat darauf hingewiesen, dass Vitamin- oder Mineralstoffpillen meist nur mangelhaft gekennzeichnet, zu teuer und oft auch überflüssig sind. 170 Nahrungsergänzungsmittel hatten die Verbraucherzentralen unter die Lupe genommen und kamen zu dem Ergebnis: Ob in Pillenform oder als Brausetablette - der Nutzen dieser Produkte sei fragwürdig. Sie raten deshalb: Paprika statt Pillen.
Jetzt aber gibt es alarmierende neue Fakten: Immer mehr Studien zeigen, dass zu viel künstliche Vitamine sogar krank machen und Krebs auslösen können. Was ist dran an diesen Gefahren? Und drohen sie nur bei hochdosierten Brausetabletten oder auch schon durch Lebensmittel mit Vitaminzusatz? Viele Werbebotschaften über die segensreiche Wirkungsweise von Vitaminen jedenfalls scheinen nicht mehr haltbar zu sein.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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