rbb um Mitternacht vom 20. bis 24.02.2012
Vom 20. bis 24.02.2012 - zu gewohnt später Stunde
Die Welt wird nicht kleiner, aber sie rückt zusammen. Das stetige technische Fortschreiten vernetzt uns zunehmend. Für Kommunikation und Transport gibt es kaum noch Grenzen, Gesellschaften und Wirtschaften verflechten sich, Autarkie ist out.
Wer mithalten will muss mitmachen, erweitern, schon Stillstand ist Rückschritt. Oft nicht zum Vorteil unseres Planeten. Manisches Streben nach immer günstigeren Produktionsformen zehrt uns aus.
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Montagnacht 23:45 Uhr
Die meisten Menschen lieben Schokolade. Jeder Deutsche isst im Durchschnitt etwa elf Kilogramm im Jahr. Jedoch ist Schokoladeessen vielleicht kein so harmloses Vergnügen wie man glaubt – vor allem nicht für Kinder in Afrika. Hilfsorganisationen verdächtigen die Schokoladenindustrie, von Kinderhandel und Kinderarbeit in Afrika zu profitieren und damit Straftaten zu verschleiern. _mehr
Dienstagnacht 00:25 Uhr
Das eiskalte Geschäft mit Geflügel
Eine Reportage über ein globales Hähnchen-Roulette, das in einer Verkettung von Wellnesswahn und Geschäftemacherei die Existenz und Gesundheit von Menschen ruiniert. _mehr
Mittwochnacht 00:25 Uhr
Mein Cousin, die Molkerei und der Weltmarkt
Im Kühlregal eines irischen Supermarktes steht eine Plastikflasche mit einem Joghurtdrink. Die Milch für dieses Getränk stammt allerdings nicht aus der Region, sondern wurde über 2.000 km entfernt von hier in Süddeutschland gemolken und verarbeitet. In einer Familienmolkerei, die zu den modernsten in ganz Europa gehört. _mehr
Donnerstagnacht 01:00 Uhr
Europas Fischereipolitik und Spaniens Fischer
In den 60er Jahren brachten spanische Fischer noch bis zu 80.000 Tonnen Sardellen pro Jahr an Land. Jetzt sind es noch 160 Tonnen. Deshalb hat die EU-Kommission im Juni 2005 angeordnet, die Anchovis-Fischerei vorerst einzustellen. Die Fischer sehen ihre Lebensgrundlage gefährdet. Trotzdem haben sie Verständnis für die Entscheidung aus Brüssel. Denn das Problem der Überfischung ist lange bekannt. _mehr
Freitagnacht 00:00 Uhr
Biotreibstoffe gelten als "Wundermittel" im Kampf für ein besseres Klima. Doch ihre ökologische Bilanz ist noch mäßig und sie binden Ackerfläche, die der Nahrungserzeugung dienen sollte. Menschen in der Dritten Welt müssen hungern, damit wir unsere Autos mit ökologisch gutem Gewissen tanken können.
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