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Sein Hof ist schon seit Jahrzehnten Ferkelspielplatz - bei Rolf Merzdorf fühlt sich das Meißner Schwein sauwohl. Die seltene Schweineart züchtete der 80-Jährige sein Leben lang, und das mit besonders intensiver Zuwendung. Das Futter für die Tiere kommt vom eigenen Feld. Dadurch wachsen die Tiere zwar langsamer, aber gesünder.
Das sehen vor allem die regionalen Fleischereibetriebe gerne - durch das langsamere Wachstum haben die Tiere eine andere Fleischzusammensetzung. Ein geringerer Colesteringehalt ist nur einer der vielen Vorteile von Meißners Schweinefleisch. Das schlägt sich dann aber auch im Preis nieder. Ein Kilo Schinken bekommt man für rund 20 Euro. Trotzdem ist das Interesse deutschlandweit groß.



