Filme der Aktion Schulstunde

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03:05 Min - Knietzsche und die Heimat (Teil 1): Heimat fühlen

Manche Leute sagen: "Heimat ist kein Ort, sondern ein Gefühl." Heimat ist dabei für jeden etwas anderes. Hauptsache, es fühlt sich wie Geborgenheit an. Wie eine Pflanze haben alle Menschen Wurzeln. Oft sind es gute Kindheitserinnerungen, die zu dem werden, was man "Heimat" nennt. Nicht alle Menschen können leben, wie sie wollen. Manche werden aus ihrer Heimat vertrieben und müssen an einem anderen Ort Zuflucht finden. Manchmal wird daraus eine neue Heimat.

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Filmstill aus "Knietzsche und das Heimweh" (Quelle: rbb)

03:05 Min - Knietzsche und das Heimweh (Teil 2): Heimat vermissen

Manche Leute sagen: "Scheiden tut weh." Meistens ist es die Trennung von Zuhause, von Familie oder Freunden, die einen in der Ferne ein trauriges Gefühl spüren lassen. Das nennt man Heimweh. Gegen Heimweh gibt es keine Pillen, aber man kann etwas dagegen tun: darüber reden, den neuen Ort erkunden oder sich auf unbekannte Abenteuer einlassen.  Dann verwandelt sich das Heimweh in einen Begleiter, von dem man sich verabschieden kann.

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Filmstill aus "Knietzsche und das Zuhause" (Quelle: rbb)

03:05 Min - Knietzsche und das Zuhause (Teil 3): Heimat finden

Manche Leute sagen: "Zeige mir, wie du lebst und ich sage dir, wer du bist." Da man einem Haus, einer Wohnung oder einem Zimmer seine eigene Duftmarke verpasst, erzählt das eigene Zuhause viele Geschichten über den, der dort lebt. Oft ist es der Ort, an dem man sich am liebsten aufhält. Wenn Eltern sich ihr Zuhause nicht mehr teilen wollen, kann es sich verdoppeln. Das macht das Leben zwar ganz schön kompliziert, aber zwei friedliche Zuhause sind besser als eins mit Krach.

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Filme zum Ansehen

Jessica in indigener Kleidung (Quelle: rbb/Alexander Preuss)

Jessica - Das Indianermädchen vom Amazonas

Jessica ist neun Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf im südkolumbianischen Regenwald. Sie gehört zum Stamm der Jitamagaro, einem Volk der Uitoto-Indianer. Der Dschungel ist ihre Heimat und zugleich ein riesiger Spielplatz für die Neunjährige. Jessica weiß viel über die Tiere und Pflanzen des Amazonasgebietes. Als ihre Tante Maria sie zu ihrem 10. Geburtstag zu einer Klettertour in die Wipfel des Regenwaldes einlädt, wird für Jessica ein Traum wahr.

Maurice und Aaron im Fahrgeschäft Crazy Mouse. (Quelle: KiKA/Frank Kleemann)

Zwillinge auf Tour

Die 11-jährigen Zwillinge Aaron und Maurice Haberkorn sind Schaustellerkinder in der fünften Generation. Von März bis Oktober reisen sie mit ihren Eltern von Festplatz zu Festplatz quer durch Thüringen. Die Familie besitzt vier Geschäfte – darunter auch eine Losbude und ein Kinderkarussell. Aaron und Maurice packen überall mit an und haben Spaß dabei. Doch es gibt auch Probleme. Der ständige Schulwechsel - bis zu zehn Mal im Jahr - belastet sie sehr. Trotzdem können sich die Brüder ein Leben ohne Reisen und ohne Rummel nicht mehr vorstellen.

Baljaa baut sich einen Schlitten aus dicken Eisstücken (Quelle: rbb/short cut filmproduction)

Baljaa und der blaue Himmel

Baljaa ist elf Jahre alt und ein mongolisches Nomadenkind. Die Nomaden sind Viehzüchter und ein armes Volk, das unter extremen klimatischen Bedingungen lebt. Baljaa lebt mit seiner Sippe in der Steppe des Altai-Gebirges. Großvater Galsan ist Stammeshäuptling und praktizierender Schamane. Er hat früh bemerkt, dass Baljaa ein sehr talentiertes Kind ist und weist seinen Enkel nach und nach in seine Geheimnisse ein. So unternimmt der Großvater mit dem Elfjährigen Reitausflüge in die Steppe und zeigt ihm, wie man in den Wolken liest. Baljaa soll einmal Galsans Stelle einnehmen und das Volk der Tuwa in die Zukunft führen.

SCHAU IN MEINE WELT: Ekuwam- Der Wasserspäher

Ekuwam - Der Wasserspäher

Der Junge Ekuwam lebt im Norden Kenias, in einer steinigen Wüstenlandschaft. Sein Volk, die Turkana, leidet unter einer schlimmen Dürre. Obwohl ihre Heimat am größten Wüstensee der Erde, dem Lake Turkana, liegt, können sie das Seewasser nicht trinken, weil es schweren Durchfall verursacht. Die Turkana sind Nomaden und als solche gewohnt, mit ihren Viehherden immer weiter zu ziehen, wenn Wasser und Weideland knapp werden. Sie beschließen: Ekuwam soll sich gemeinsam mit einem erfahrenen Wasserspäher auf die Suche nach einer Wasserquelle und einer neuen Heimat machen.

SCHAU IN MEINE WELT: Djodjos Welten

Djodjos Welten

Djodjos Alltag in Berlin gleicht auf den ersten Blick dem vieler anderer Kinder in Deutschland. Sie hat Freunde und Freundinnen, singt gerne, macht Sport und spielt leidenschaftlich Klavier. Die Eltern der 12-Jährigen leben seit sieben Jahren getrennt. Seitdem pendelt Djodjo – die Woche über lebt sie bei der Mutter, die Wochenenden beim Vater. Ihr Vater Amadou stammt aus dem Senegal, ist Muslim und spricht fließend deutsch. Mutter Karen ist Deutsche. Durch die kulturellen Unterschiede ihrer Eltern hat Djodo gelernt, zwischen beiden Welten zu "switchen" und dabei ihren eigenen Lebensstil zu entwickeln.

Mila, Matij und Daniel Schlauf (Quelle: rbb)

- Matij und Mila

Matij und Mila sind Deutsche – und gleichzeitig Sorben. Die Geschwister sprechen zwei Sprachen, Deutsch und Sorbisch. Sie leben in Cottbus. Das ist in Brandenburg, im Osten von Deutschland. Die Sorben in Cottbus haben nicht nur eine eigene Sprache. Sie haben auch besondere Spiele oder Feste, die es nur bei den Sorben gibt.

Der Journalist Daniel Schlauf hat die beiden Geschwister besucht und sich erklären lassen, wie es ist, zweisprachig aufzuwachsen - Deutsch und Sorbisch.

Eric „Ees“ Sell (Quelle: rbb)

4:09 Min - Heimat in der Musik

Ees ist ein Musiker aus Namibia und hat deutsche Wurzeln. Heute lebt er in Südafrika und ist erfolgreich mit einer Mischung aus unterschiedlichen Musikstilen, dem Kwaito. Ees hat seine Heimat in der Musik gefunden.

Syrisches Flüchtlingsmädchen "Hind" (Quelle: rbb)

4:20 Min - Flucht in eine neue Heimat

Hind ist 11 Jahre alt und kommt aus Syrien.  Vor fast zwei Jahren ist sie mit ihrer Familie vor dem Krieg in ihrer Heimat geflohen. Nach einer gefährlichen Reise über das Mittelmeer wohnt sie heute in Berlin und hat dort viele Freunde und eine neue Heimat gefunden.