Galerie "Aktion Schulstunde"

Einsendungen der Maternus-Schule

Es war vor 150 Jahren. Es gab einen netten Zauberer. Er wollte unbedingt mal ausprobieren wie es ist, ein Leben ohne Tod. Nach einigen Minuten dachte er: "Ich frage mal die Menschen, ob sie auch ein Leben ohne Tod haben wollen" und schon brauste er los und fragte jeden Menschen einzeln. Wir können ja einmal zuhören: "Hey du, möchtest du ein Leben ohne Tod haben?" Daraufhin sagte der Mensch "Ein Leben ohne tot fände ich schön, aber wenn ich Krebs habe, ist das eine Qual für mich. Also ich bin mir nicht sicher." Da sagte der Zauberer: "Ich will eine sichere Antwort, ja oder nein." Da sagt der Mensch: "Frag erst mal die andre Menschen und ich sag dir später Bescheid." Und so war es bei den wenigsten. Die meisten sagten ja und so kam es, dass der Zauberer einen Spezial-Zaubertrank kochte. Der Spruch dazu ist: "Kein Mensch, kein Tier und keine Pflanze sterben". Nun sind 150 Jahre vergangen. Dann kam ein sehr alter Mann und sagte: "Großer Zauberer, ich und meine Familie haben – Aua, tut das weh - wo war ich stehengeblieben." Da sagte der Zauberer: "Bei haben." Da sagt der Mensch: "Ah, bei haben … Krebs und das tut weh. Kannst du den Rückspruch sagen?" In der Zeit ging der Zauberer schon auf den Weg und suchte jeden Winkel ab. Draußen hat sich eine Menschenschlange um die ganze Welt gebildet und alle wollten den Zauberer sprechen.

Da sagt der Mensch, den er gerade gesprochen hatte: "Ich helfe dir beim Suchen. Ich habe nämlich gesehen, dass du weggegangen bist." Sie suchten eine ganze Stunde, dann hatte der Mensch das Buch gefunden. Es lag unter einem Regal! Es muss aus dem Regal gefallen sein. Schnell sagte er: "Hokus Pokus, schnell alles wie zuvor." Und auf einmal war der Mensch neben ihm weg. Und die meisten anderen Menschen auch. Dann machte er einem Spaziergang am Grab vorbei, wo der Mensch, der im geholfen hatte, lag. Lag da nicht etwas darauf? Tatsächlich ein Brief. Er schaute auf den Umschlag. Da stand "Für den Zauberer" und ich verrate euch nicht was drin stand.

Kim, 3. Klasse



 Das Mädchen und der Opa

An einem kühlen Wintertag hatte ein 10 jähriges Mädchen eine Theateraufführung.

Doch da passierte etwas sehr Merkwürdiges. Das Mädchen merkte aber nichts davon. Sein Opa ist 101 Jahre alt und wäre fast gestorben, doch da traf ihn ein Strahl, dass er nie sterben würde. Er ist auch zur Theateraufführung gekommen. Als die Theateraufführung des Mädchens zu Ende war, sah es seinen Opa, der in einem Rollstuhl saß. Das Mädchen freute sich und ging auf seinen Opa zu. Es fragte ihn: Hättest du heute nicht eigentlich sterben müssen? Der Opa antwortete: Ich weiß auch nicht warum ich nicht gestorben bin. Ich wäre heute fast gestorben, aber irgendwas ist passiert und da konnte ich nicht sterben. Das Mädchen fragte: Wäre das für dich eine Erlösung gewesen, du sitzt doch im Rollstuhl. Der Opa antwortete: Ja, ich hab höllische Schmerzen. Dann müssen wir diese Sache mit dem nicht sterben beenden. Sie suchten nach dem, der das alles ausgelöst hat. Aber sie haben ihn nicht gefunden. Da haben sie die Mutter von dem kleinen Mädchen gefragt, ob sie suchen hilft. Natürlich hat die Mutter geholfen. Sie haben auch in dem Turm von dem bösen Zauberer gesucht und herausgefunden, dass er das verantwortet hat. Sie haben gesagt: Mach das sofort wieder rückgängig. Da antwortete der Zauberer. Ich muss erst das Gegenmittel finden, das ist im dunklen Zauberwald versteckt. Das Mädchen fragte: Wie sieht es denn aus? Der Zauberer zeigte ihnen ein Bild. Dann gingen sie in den Zauberwald und haben das Gegenmittel gesucht. Nach 2 Stunden haben sie es endlich gefunden. Sie gingen zurück zum Turm und der Zauberer hat alles zurück verwandelt. So konnte der Opa glücklich sterben. Dann war die Beerdigung von dem Opa und nach 2 Tagen war die Mutter wieder mit dem kleinen Mädchen am Grab und sie haben ihn besucht.

Lucie, 3. Klasse



Der alte Geschichtenerzähler

Es war einmal ein alter Mann. Dieser war schon 200 Jahre alt. Da er schon so alt war, konnte er sich kaum noch bewegen. Er erzählte vielen Kindern, wie es früher in seiner Kindheit war: Als er ein Kind war, gab es zum Beispiel noch kein Telefon, keine Autos und keine Fernseher. Sie mussten alles zu Fuß erledigen oder wenn sie Glück hatten, durften sie auf einer Pferdekutsche mitfahren. Oft liefen sie sich die Füße wund. Er war als Hirtenjunge in eine fremde Bauernfamilie gekommen. Seine Aufgabe war es, die Kühe des Bauern den ganzen Tag zu hüten. Bei Wind und Wetter musste er mit den Tieren über die steilen Weiden ziehen. Als Lohn erhielt er ein paar Schuhe und durfte bei der Bauernfamilie essen und trinken.

Später wurde er dann schwer krank und bekam Krebs. Er wurde so krank, dass er nicht mehr laufen und sehen konnte. Viele Leute kamen aber immer wieder zu ihm und wollten seine Geschichte als Hirtenjunge hören. Bis heute hatte er den Menschen diese Geschichte erzählt. Als Dank haben die jungen Leute ihm ein Denkmal geschnitzt. Als der Mann das hörte, fielen ihm die Augen zu und er schlief tief und fest ein.

Sina, 3. Klasse


Klassen 3a und 3b der GGS Maternus Schule, Korschenbroich, Nordrhein-Westfalen

"Im Rahmen des Religionsunterrichtes habe ich in einer 3. Klasse das Thema Tod behandelt. Die Schülerinnen und Schüler waren sehr offen für dieses Thema. Viele der angebotenen Materialien konnte ich einsetzen. Der Film "Hallo Tod" rundete die Unterrichtsreihe ab."

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