
Stürmer-Probleme in Cottbus - Energie-Stürmer Sanogo wohl doch fit für Sandhausen-Spiel
Spielt er oder spielt er nicht? Nach dem Ausfall von Stürmer Erik Jendrisek bangt Energie Cottbus um den Einsatz von Boubacar Sanogo. "Er hat immer noch Probleme mit dem Fuß", sagt Energie-Trainer Rudi Bommer. Doch der Spieler selbst ist optimistisch.
Fußball-Zweitligist FC Energie Cottbus kann im Auswärtsspiel am Sonntag beim SV Sandhausen wohl doch auf die Dienste seines Stürmers Boubacar Sanogo bauen. "Ich habe zwar noch etwas Schmerzen, aber ich denke, bis Sonntag wird es gehen", sagte der Ivorer der "Bild"-Zeitung.
Wegen Schmerzen im Sprunggelenk hatte der 30-Jährige unter der Woche zwei Tage nicht am Mannschaftstraining teilnehmen können. Beim 4:0-Ligasieg zuletzt gegen den SC Paderborn hatte Sanogo dreimal getroffen.
Dass der Offensivmann definitiv spielt, wollte Energie-Trainer Rudi Bommer aber noch nicht bestätigen. "Ich schaue mir das am Samstag noch mal an. Er hat immer noch Probleme mit dem Fuß." Wie Cottbus-Pressesprecher Lars Töffling erklärte, habe Sanogo das Abschlusstraining ohne Probleme absolviert. "Er ist mit der Mannschaft nach Sandhausen gefahren. Wir hoffen, er kann spielen", sagte Töffling.
Verzichten müssen die Lausitzer auf Sanogos Sturmpartner Erik Jendrisek, den eine Angina zur Pause zwingt. Ihn wird wohl Marco Stiepermann ersetzen. "Es hat mich ganz schön erwischt. Ich bin bis Dienstag krank geschrieben und musste auch schon der slowakischen Nationalmannschaft absagen", sagte Jendrisek.

Auswärtsniederlagen gegen Sandhausen
Passen musste zuvor auch Stiven Rivic. Er setzte wegen einer Muskelverhärtung im Oberschenkel aus. Das sei allerdings nur eine Vorsichtsmaßnahme gewesen, am Sonntag soll der Mittelfeldspieler zum 18-köpfigen Kader gehören.
Länger ausfallen wird zudem Amin Affane. Der schwedische Mittelfeldspieler zog sich einen Muskelfaserriss in der Wade zu und darf die lädierte Stelle aktuell nicht belasten. Auch bei Nicolas Farina steht nach Auskunft des Vereins in dieser Woche noch kein Mannschaftstraining auf dem Programm, der Rücken soll geschont werden.
Mahnende Worte gegen Überheblichkeit gab es dennoch von Chefcoach Rudi Bommer. "Ich hebe den Zeigefinger. Da fährt man nicht so einfach hin und macht mal locker drei bis vier Tore", sagte der 55-Jährige am Freitag. "Sandhausen wird alles abrufen, um uns ein Bein zu stellen. Wir werden von der ersten Sekunde hochkonzentriert ins Match gehen."
In der vergangenen Saison hatte Cottbus beide Spiele in Sandhausen verloren - 0:3 im Pokal und 1:3 in der Liga. "Man hat das im Hinterkopf, wir haben uns damals den Schneid abkaufen lassen. Das soll diesmal nicht passieren", sagte Bommer.

