Füchse Berlin - HSV Hamburg am 21.08.2013 (Foto: dpa)

Füchse Berlin spielen unentschieden gegen Hamburg - Alles offen im Kampf um die Champions-League

Noch ist alles möglich im Kampf um den Einzug in die Handball-Champions-League: Die Füchse Berlin und der Champions-League-Gewinner HSV Hamburg trennten sich am Mittwoch mit einem Remis: 30:30. Das Rückspiel steht am Freitag in Hamburg an.

Unentschieden hieß es nach einer spannenden Partie in der Max-Schmeling-Halle. Rund 7.100 Zuschauer sahen sich die Partie zwischen dem Berliner Bundesligisten und dem Gegner aus Hamburg an.

Die meisten Treffer für Berlin erzielten Pavel Horak (6) und Konstantin Igropulo (6/2 Siebenmeter). Für die Norddeutschen war Hans Lindberg (6/2 Siebenmeter) am erfolgreichsten.

Vor der Partie hatten die Berliner verkündet, dass Nationaltorwart Silvio Heinevetter mindestens bis 2018 für die Füchse spielen wird: Heinevetter hatte einen Fünfjahresvertrag unterzeichnet. Sein derzeitiger Kontrakt wäre im kommenden Sommer ausgelaufen.

In den vergangenen Wochen hatten sowohl die Berliner als auch der HSV um den Torhüter geworben.

Füchse-Torwart Heinevetter beim Spiel Füchse - HSV Hamburg auf der Bank (Foto: dpa)
Füchse-Torwart Silvio Heinevetter schaut sich die zweite Halbzeit von der Bank aus an.

Heinevetter mit mäßiger Leistung

Der neue Kontrakt schien den 28 Jahre alten Heinevetter aber nicht zu beflügeln. Nach mäßiger Leistung und nur zwei gehaltenen Bällen musste er beim Stand von 6:11 (15. Minute) seinem Kollegen Petr Stochl Platz machen, der dann bis zur Halbzeitpause zehn Bälle hielt und den Füchsen eine Drei-Tore-Führung nach 30 Minuten ermöglichte.

Auch in der zweiten Halbzeit besaß der Gastgeber  leichte Vorteile, in der 44. Minute führte er mit 25:21. Der HSV kam jedoch noch einmal zurück und glich zum 26:26 aus. Anschließend konnte sich kein Team entscheidend absetzen.