Silvio Heinevetter beim Heide Cup 2013 (Quelle: imago)

Entscheidung im Siebenmeter-Werfen - Füchse Berlin scheitern im Finale des Heide-Cup

Knapp war es: Die Füchse Berlin haben den Sieg beim hochklassig besetzten Heide-Cup verpasst. Sie unterlagen am Sonntag dem Bundesliga-Rivalen TSV Hannover-Burgdorf mit 31:32 nach Siebenmeter-Werfen. Für die Berliner war es die erste Niederlage in der Saisonvorbereitung.

Handball-Bundesligist Füchse Berlin hat das Endspiel um den internationalen Heide-Cup knapp verloren. Die Berliner mussten sich am Sonntagabend dem TSV Hannover-Burgdorf geschlagen geben - mit 31:32 nach Siebenmeterwerfen.

Nach 60 Minuten hatte es in Schneverdingen 28:28 (13:13) gestanden. Bartlomiej Jaszka (7 Tore) sowie die Neuzugänge Fredrik Petersen (7) und Pavel Horak (6) erzielten die meisten Treffer für die Füchse, die damit die erste Niederlage in der Saisonvorbereitung kassierten.

Positiv für die Berliner: Die Generalprobe für die Playoffs zur Champions League hatten sie am Samstag mit Bravour gemeistert. Da gewannen die Füchse gegen den Königsklassensieger HSV Hamburg mit 32:28 (15:11).

HSV Handball - Füchse Berlin (Quelle: imago)
Gegen den HSV Hamburg konnten die Füchse sich noch durchsetzen.

"Es war ein sehr gut besetztes Turnier, ein echter Prüfstein in dieser Phase der Vorbereitung", sagte Berlins Sportkoordinator Volker Zerbe. "Wir sind froh, hier solche Ergebnisse erzielt zu haben. Ich bin mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden."

Am 21. August empfangen die Berliner zunächst den HSV Hamburg zum Hinspiel um den Startplatz für die kommende Champions-League-Saison. Zwei Tage später steigt in Hamburg das Rückspiel. Der Sieger spielt in der Champion League, der Verlierer muss im zweitklassigen EHF-Pokal antreten.

Bereits am Freitag hatten sich die Berliner in der Auftaktpartie des Heide-Cups gegen den dänischen Verein BSV Bjerringbro Silkeborg mit 32:22 (14:11) durchgesetzt.

Beim Heide-Cup wurden insgesamt neun Partien gespielt. Außer den Füchsen und dem Gewinner TSV Hannover-Burgdorf waren auch Silkeborg, der HSV Hamburg, Chambery Savoie HB aus Frankreich und der Schweizer Spitzenclub Kadetten Schaffhausen am Start.