Silvio Heinevetter in der Handball Bundesliga am 32. Spieltag HSV Hamburg - Fuechse Berlin, 21.05.2013 in der O2 World (Quelle: dpa)

Füchse-Torwart verlängert für fünf Jahre - Heinevetter bleibt in Berlin

Der umworbene Schlussmann der Füchse hat sich entschieden: Silvio Heinevetter unterschrieb einen neuen Fünfjahresvertrag bei seinem Verein und bleibt in der Hauptstadt. Damit ist der HSV Hamburg in dieser Frage aus dem Rennen, sportlich bleibt die Rechnung offen.

Nationaltorhüter Silvio Heinevetter bleibt dem Bundesligisten Füchse Berlin treu. Der 28-Jährige unterschrieb am Mittwoch unmittelbar vor dem ersten Playoff-Spiel um den Einzug in die Champions League gegen den HSV Hamburg einen Fünfjahresvertrag in der Hauptstadt. Sein derzeitiger Vertrag wäre im Sommer 2014 ausgelaufen.

Zuletzt hatten sich sowohl die Berliner als auch die Hamburger um Heinevetter bemüht. Zwischen den Chefs beider Vereine war darum ein heftiger Disput entbrannt.

Füchse-Vereinspräsident Frank Steffel äußerte sich am Mittwoch erfreut über Heinevetters Entscheidung. "Wir sind absolut glücklich, dass er sich für Berlin entschieden hat und wir das Gesicht des deutschen Handballs behalten können"

Auch der 28-jährige Torwart selbst fand warme Worte "Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich ein Teil des Ganzen sein möchte und etwas mit aufbauen will. Ich glaube an das Potenzial der Füchse-Familie, daher war auch für mich die lange Laufzeit die logische Konsequenz."

Seit vier Jahren bei den Füchsen im Tor

Seit 2009 steht Heinevetter bei den Füchsen im Tor und bildet mit dem Tschechen Petr Stochl eines der besten Torhüter-Gespanne der Bundesliga. Vereinspräsident Frank Steffel äußerte sich erfreut über Heinevetters Entscheidung.

Der in Bad Langensalza geborene Heinevetter gilt als schillerndste Persönlichkeit des deutschen Handballs - nicht zuletzt wegen seiner Beziehung zu Schauspielerin Simone Thomalla.

Für die Nationalmannschaft bestritt er bislang 99 Länderspiele. Bevor er zu den Füchsen wechselte, spielte er für den 1. SV Concordia Delitzsch (2. Liga) und den SC Magdeburg (Bundesliga).