Rob Zepp hält einen Penalty (dpa-Archivbild)

Eishockey | Niederlage für Deutschen Meister - Eisbären Berlin verlieren in Krefeld

Im dritten Spiel war es soweit: Die Berliner Eisbären haben die erste Saison-Niederlage kassiert. Beim Tabellenführer in Krefeld unterlag der Deutsche Meister mit 0:2. Bester Berliner auf dem Eis war Torhüter Rob Zepp, doch auch der konnte die Niederlage nicht verhindern.

Die Eisbären Berlin haben am dritten Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die erste Niederlage hinnehmen müssen.

Beim derzeitigen Tabellenführer Krefeld Pinguine unterlag der Deuitsche Meister am Freitagabend mit 0:2. Die Gastgeber bestimmten zumeist das Geschehen. Dass Berlin dennoch lange Zeit im Spiel blieb, war vor allem Torwart Rob Zepp zu verdanken.

Kurz vor der zweiten Pause konnte aber auch der Nationalkeeper die Krefelder Führung durch Kevin Clark (37.) nicht verhindern. Adam Courchaine (50.) besiegelte schließlich mit dem 2:0 die Niederlage der Eisbären. Die Pinguine freuten sich doppelt - bedeutete der Sieg doch eine gelungene Revanche für das verlorene Halbfinale in der Vorsaison.

Im Frühjahr noch hatten sich die Eisbären auf ihrem Weg zum siebten DEL-Titel glatt in drei Spielen gegen Krefeld durchgesetzt - doch niemand in Berlin wollten die Krefeldere vor dem Spiel unterschätzen:

"Der KEV machte bei unserer Videoanalyse den bisher stärksten Eindruck auf mich", hatte Berlins Trainer Jeff Tomlinson am Donnerstag gesagt. "Es ist eine Herausforderung für uns, gegen eine starke Offensive sicher in der Abwehr zu stehen."

Eisbären-Trainer Tomlinson (Bild dpa)
Eisbären-Coach kehrt erstmals an seine alte Wirkungsstätte in Nürnberg zurück

Tomlinson nach Rauswurf erstmals wieder in Nürnberg

Zündstoff steckt auch im zweiten Duell des Wochenendes gegen die Ice Tigers aus Nürnberg. Dann kehrt Berlins neuer Trainer Jeff Tomlinson am Sonntag an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück.

Im Dezember endete sein kurzes Intermezzo in Franken mit dem Rauswurf, der damals nicht ganz geräuschlos von statten ging. "Hier in Berlin laufe ich nicht Gefahr, vom Eigentümer öffentlich beschimpft zu werden", hatte Tomlinson bei seinem Amtsantritt in der Hauptstadt Kritik geübt. 

Der Kanadier misst der Partie bei den Ice Tigers jedoch keine allzu große Bedeutung zu. "Für mich persönlich ist es kein besonderes Spiel, es geht mir lediglich um drei Punkte, die wir gewinnen wollen", sagte er.    

Auch gegen Nürnberg müssen die Eisbären auf die Stürmer Matthew Foy (Syndesmosebandriss) und Mads Christensen (Schulterprellung) verzichten.

Vorläufig nicht mehr im Team steht Thomas Supis. Der junge Verteidiger wechselt ab sofort mit einer Förderlizenz zum Zweitligisten Dresdner Eislöwen.

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