Spieler von den Netzhoppers KW-Bestensee (Bild:Imago)

Volleyball | 2. Bundesliga - Netzhoppers wollen zurück ins Oberhaus

Die Volleyballer der Netzhoppers KW-Bestensee starten mit einem klaren Ziel in die neue Zweitligasaison - den direkten Wiederaufstieg. Jedoch drücken die Brandenburger Personalsorgen.

Die Netzhoppers KW-Bestensee starten mit hohen Zielen in die 2. Volleyball-Bundesliga der Männer.

Vor dem ersten Saisonspiel des Bundesliga-Zwangsabsteigers aus Brandenburg
beim VC Olympia Berlin am Samstag hat Trainer Mirko Culic den sofortigen Wiederaufstieg ins Auge gefasst. "Das wäre mein Traum", sagte auch Vereinspräsident Hans-Jochen Rodner auf der Internetseite des Vereins.

Verein setzt auf junge Spieler aus dem Nachwuchs

Allerdings haben wichtige Spieler die Netzhoppers verlassen. So verschwand Angreifer Jakub Rybnicek mit unbekanntem Ziel, Philipp Jankowski schloss sich Generali Haching an und Kevin Foyer ging zu Bundesliga-Aufsteiger VSG Coburg.

Um die in Bestensee verbliebenen Akteure wie Mittelblocker Paul Sprung, Zuspieler Manuel Rieke, Libero Kamil Ratajczak und Außenangreifer Arvid Kinder baut Culic seine neue
Mannschaft auf - überwiegend mit jungen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs.

Saison finanziell gesichert

Nach siebenjähriger Bundesliga-Zugehörigkeit waren die Netzhoppers nach dem Ende der vergangenen Saison aus dem Oberhaus ausgeschlossen worden.

Sportlich hatte sich die Mannschaft zwar in den Playdowns gegen den CV Mitteldeutschland den Klassenverbleib gesichert, aber dem Verein fehlten die finanziellen Mittel für eineweitere Bundesliga-Spielzeit.

Auch jetzt drücken die Netzhoppers nach Aussage des Vereinschefs noch "Altschulden im sechsstelligen Bereich". Die Zweitliga-Saison soll aber finanziell gesichert sein.