Jeff Tomlinson, Trainer des deutschen Eishockey-Meisters Eisbären Berlin (Quelle: imago)

Eishockey | European Trophy - Schweres Finallos für die Eisbären

Mit fünf Niederlagen ließ die Vorrunde zur European Trophy nicht unbedingt erkennen, dass mit den Eisbären der amtierende Deutsche Meister auf dem Eis stand. Fürs Finale waren die Berliner als Gastgeber allerdings ohnehin qualifiziert. Dort warten nun im Dezember zwei schwedische Clubs.

Beim Finalturnier der European Trophy im Dezember waren auf die Berliner Eisbären zwei starke schwedische Gegner. Wie die Auslosung am Montag ergab, müssen die Berliner als Gastgeber des Finalturniers in ihrer Gruppe gegen Färjestads BK und Frölunda Göteborg antreten. In der anderen Gruppe ermitteln Titelverteidiger Lulea HF, Djurgarden Stockholm (beide Schweden) sowie JYP Jyväskylä aus Finnland den Endspielgegner.

Die Finalrunde findet vom 19. bis zum 22. Dezember in Berlin in der Arena am Ostbahnhof und im Wellblechpalast Hohenschönhausen statt. Die Eisbären sind als Gastgeber gesetzt, sportlich hätten die Berliner die Finalrunde verpasst

In der Vorrunde hatten die Eisbären fünf von acht Spielen verloren. Zuletzt gab es am vergangenen Wochenende zwei Niederlagen gegen die Hamburg Freezers - wenige Tage vor dem Beginn der neuen Saison am kommenden Freitag, wenn die Eisbären beim ERC Ingolstadt antreten müssen.

Zwei Pleiten gegen Hamburg

Zwei Tage nach der 4:6-Heimniederlage verloren die Eisbären am Sonntag auch ihr Auswärtsspiel bei den Hamburg Freezers deutlich mit 2:6 (1:1, 0:5, 1:0).

Durch die beiden verlorenen Gruppenspiele wurden die Eisbären von den punktgleichen Freezers noch vom fünften Platz der North Division verdrängt, sind aber für die Endrunde in Berlin im Dezember als Ausrichter trotzdem qualifiziert. Hamburg ist dagegen ausgeschieden.

Vor 6057 Zuschauern gerieten die Eisbären durch Frederik Cabana (8.) in Rückstand, kamen aber noch im ersten Drittel durch Henry Haase (15.) zum Ausgleich. Doch Morten Madsen mit einem Doppelschlag (22., 25.) sowie nochmals Cabana (34.), Philippe Dupuis (36.) und Julian Jakobsen (39.) sorgten bereits vor dem letzten Drittel für deutliche Verhältnisse zu Hamburger Gunsten.

Das zweite Berliner Tor durch Alex Trivellato (57.) war nur noch von statistischem Wert. Die Berliner traten ohne die verletzten Frank Hördler, Matthew Foy und Julian Talbot in Hamburg an.

Acht Spiele haben die Berliner in der Vorrunde absolviert. Zunächst gab es einen 4:0-Sieg gegen Kärpät Oulo, gefolgt allerdings von drei Pleiten gegen Lulea (1:4), Plzen (0:2) und Brno (1:2 n.P.). Danach eine kleine Aufholjagd: Zwei Siege gegen Mountfield Hradec Kralove (4:1) und Red Bull Salzburg (5:4). Der Rückschlag nun wieder mit zwei Pleiten gegen Hamburg (4:6 und 2:6).