Silvio Heinevetter (Füchse Berlin) dehnt sich (Quellle: imago)

Gastspiel an der Ostsee - Füchse Berlin mit Remis in Flensburg

Die Berliner Handball-Füchse haben durch einen Gegentreffer 47 Sekunden vor Schluss den sechsten Bundesliga-Sieg in Serie verpasst. Der Hauptstadtclub kam am Sonntag
bei der SG Flensburg-Handewitt nur zu einem 26:26 (12:14). Das Remis ist aber auch ein Fortschritt für die Füchse.

In der Handball-Bundesliga haben die Füchse Berlin ihre Siegesserie nicht fortsetzen können. Im Topspiel bei der SG Flensburg-Handewitt kamen die Berliner am Sonntag über ein 26:26 (12:14) nicht hinaus.

Für die Füchse ist das Remis aber auch ein Fortschritt. Die vergangenen zwei Bundesliga-Spiele gegen den Nord-Klub waren klar verloren gegangen: Zu Hause mit 16:27, auswärts mit 18:29.

Die Füchse haben nun den direkten Kontakt zum Spitzenreiter THW Kiel verloren und als Tabellendritter drei Minuspunkte mehr auf dem Konto als Kiel.

Füchse setzen sich in der Spitzengruppe fest

Für die Füchse erzielten Fabian Wiede, Konstantin Igropulo, Pavel Horak und Mattias Zachrisson je vier Tore.

Die Flensburger hatten in der 38. Minute schon wie die sicheren Sieger ausgesehen. Steffen Weinhold markierte das 18:13 und der Berliner Jesper Nielsen musste mit einer Zeitstrafe auf die Bank. Die Füchse gaben sich jedoch nicht geschlagen. Sieben Minuten vor Schluss führten die Gäste mit 25:23.

Während sich die Berliner mit jetzt 11:3 Punkten in der Spitzengruppe der Bundesliga festgesetzt haben, kommen die als Meisterschaftsfavorit in die Saison gestarteten Flensburger (9:5) nicht so recht von der Stelle.