
Eishockey | Niederlage in Düsseldorf - Eisbären verlieren auch beim Tabellenletzten
Wenn man die Berliner Eisbären derzeit spielen sieht, kann man kaum glauben, dass das Team noch vor wenigen Monaten seinen siebten Meistertitel holte. Am Mittwochabend nun kassierten die Eisbären beim Tabellenletzten in Düsseldorf bereits die fünfte Niederlage in Folge - und schlitterten damit in die wohl schlimmste Krise seit vielen Jahren.
Die Eisbären Berlin sind in die schwerste sportlichen Krise seit sieben Jahren geschlittert. Am Mittwochabend unterlag der Serienmeister der vergangenen Jahre mit 1:3 (0:2, 1:0, 0:1) beim noch sieglosen Schlusslicht Düsseldorfer EG und kassierte erstmals seit der Saison 2006/07 wieder fünf Niederlagen in Folge.
Vor 4022 Zuschauern waren die Eisbären in einer schwachen Partie tonangebend. Doch Tore schossen zunächst nur die Düsseldorfer. Zweimal war im ersten Drittel Colin Long (17., 19.) für die DEG erfolgreich. Hoffnung keimte für kurze Zeit bei den Berlinern durch
den Anschlusstreffer durch Shawn Lalonde (25.) auf. In der Folgezeit agierte der Meister druckvoll, doch scheiterte er einmal mehr an seiner aktuellen Abschlussschwäche. Besser machte es Düsseldorfs Alexander Preibisch (45.), der mit dem 3:1 für die Entscheidung
sorgte.

Für die Eisbären wird es ungemütlich
Verlieren die Eisbären weiter, dürften für Trainer Jeff Tomlinson endgültig unruhige Zeiten in der Hauptstadt anbrechen. Dieser hatte wohl nicht umsonst vor der DEG gewarnt: "Düsseldorf ist ein unangenehmer Gegner", hatte der Deutsch-Kanadier vor dem Spiel gesagt. "Gerade in unserer derzeitigen Tabellensituation dürfen wir die DEG auf keinen Fall unterschätzen", betonte der Coach.
Nun könnte es für die Eisbären richtig ungemütlich werden, denn mit dem starken Neuling aus Schwenningen wartet am Freitag gleich der nächste schwere Auswärtsgegner auf die Berliner - und am Sonntag folgt in Mannheim das dritte Auswärtsspiel in Folge.



