MTK Hungaria vs FFC Turbine Potsdam (c) dpa

Fußball | Rückspiel der Champions League - Turbine schießt sich souverän ins Achtelfinale

Die Fußballerinnen von Turbine Potsdam sind auch mit einer Zweitbesetzung letztlich souverän ins Achtelfinale der Champions League eingezogen. Im Rückspiel im Karl-Liebknecht-Stadion bezwangen die Potsdamerinnen am Mittwoch MTK Hungaria Budapest mit 6:0 (0:0). Nun steht Turbine eine Herkulesaufgabe bevor.

Ohne Probleme haben die Fußballerinnen von Turbine Potsdam im Duell mit MTK Budapest das Achtelfinale der Champions League erreicht. Nach dem 5:0 im ersten Treffen setzte sich der deutsche Vizemeister im Rückspiel am Mittwochabend mit 6:0 (0:0) durch.

Vor 1.480 Zuschauern im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion trafen Asano Nagasato (62., 90.+2), Natasa Andonova (63., 87.) und Antonia Göransson (65., 84.) für den Bundesligisten.

In der Runde der letzten 16 wird es für Turbine nun aber richtig schwer. Gegner wird der französische Serienmeister Olympique Lyon.

Schröder schonte seine Stammkräfte

Potsdam-Trainer Bernd Schröder hatte gegen den ungarischen Meister eine B-Mannschaft auflaufen lassen und gleich auf fünf Positionen durchgewechselt, um Stammkräfte für das Bundesliga-Spitzenspiel am Samstag gegen den VfL Wolfsburg zu schonen.

Drückende Überlegenheit im Hinspiel

Die Potsdamerinnen hatten sich am vergangenen Donnerstag beim ungarischen Meister MTK Hungaria Budapest souverän mit 5:0 (4:0) durchgesetzt.

Maren Mjelde eröffnete den Torreigen in der 11. Spielminute. Natasa Andonova (30.), Stefanie Draws (32.) und Lisa Evans (34.) erhöhten noch vor dem Pausenpfiff auf 4:0. Evans setzte mit ihrem zweiten Treffer in der 74. Munute den Schlusspunkt.

Turbine präsentierte sich in Ungarn mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Das Fehlen der angeschlagenen Jennifer Cramer, Ada Hegerberg und Tabea Kemme fiel nicht weiter ins Gewicht. Obwohl das Team von MTK den Großteil der ungarischen Nationalmannschaft stellt, waren die Potsdamerinnen drückend überlegen.

"Der Sieg hätte vielleicht höher ausfallen können. Aber das Wichtigste ist, dass wir zu Null gespielt haben und in Ruhe ins Rückspiel gehen können", sagte Co-Trainer Dirk Heinrichs.