
Eishockey | Negativserie durchbrochen - Eisbären gewinnen Penalty-Krimi in Schwenningen
Die Eisbären können doch noch siegen: Nach fünf Niederlagen in Folge hat der Rekordmeister am Freitagabend in Schwenningen mit 3:2 nach Overtime und Penaltyschießen gewonnen, wobei André Rankel als einziger Schütze seinen Penalty verwandeln konnte. Vielleicht war es der erste Schritt aus der Krise.
Nach zuletzt fünf Niederlagen hat der amtierende deutsche Eishockey-Meister am Freitagabend bei DEL-Neuling Schwenninger Wild Wings mit 3:2 (1:0, 1:1, 0:1) nach Penaltyschießen gewonnen. Trotz des Erfolges rangiert der Titelverteidiger weiter im Tabellenkeller.
Vor 6193 Zuschauern begannen die Eisbären zurückhaltend. Trotzdem gelang durch Travis Mulock (16. Minute) im Powerplay die Führung, die Shawn Lalonde (26.) ausbaute. Thomas Pielmeier (32.) konnte für Schwenningen noch vor der zweiten Pause verkürzen.
Als die Eisbären schon mit drei Punkten liebäugelten, zog ihnen Schwenningens Marcel
Rodman (58.) mit dem Ausgleich einen dicken Strich durch die Rechnung. Für die Entscheidung sorgte Kapitän André Rankel, der als einziger Spieler seinen Penalty verwandelte.
Lange Durststrecke zumindest vorerst beendet
Zuletzt hatten die Eisbären eine lange Durststrecke durchlitten, die eines amtierenden Deutschen Meisters nicht mehr würdig war. Fünf Niederlagen in Folge müsste der siebenfache Champion einstecken, bevor die Negativserie in Schwenningen endlich durchbrochen werden konnte.
Rein rechnerisch gesehen, war es die schwerste Krise seit 2006. Damals blieben die Berliner acht Spiele in Folge ohne Sieg.
Am Sonntagabend folgt nun ein weiteres schweres Auswärtsspiel bei den Adlern in Mannheim.



