Florian Busch bejubelt ein Tor gegen Augsburg (Bild dpa)

Eishockey | 4:3 nach Penaltyschießen - Eisbären stoppen Talfahrt durch Auswärtssieg in Augsburg

Es war knapp, aber es reichte: Mit 4:3 haben sich die Eisbären auswärts gegen Ausgburg durchgesetzt und damit eine Serie von Niederlagen vorerst beendet.

Den Eisbären Berlin ist ein kleiner Schritt aus ihrer Krise in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gelungen. Bei den Augsburger Panthern setzte sich der Meister im Penaltyschießen mit 4:3 (1:1, 1:1, 1:1) durch. Zum Matchwinner wurde der zweifache Torschütze Barry Tallackson. Die Eisbären klettern durch die zwei Punkte damit um einen Tabellenplatz auf Rang 12.

In einem ausgeglichenem Spiel gerieten die Eisbären nach einem Augsburger Konter vor 5019 Zuschauern durch Daryl Boyle (9.) in Rückstand. Doch der strauchelnde Meister bewies Moral. Erst gelang Julian Talbot (13.) der Ausgleich, später fälschte Kapitän André Rankel (27.) in Überzahl zur Führung ab. Ärgerlich, dass mitten hinein in die größte Drangperiode der Berliner kurz vor der zweiten Pause durch Brian Roloff (38.) das 2:2 fiel.

Faustkämpfe und Strafeinlagen

Nach dem erneuten Führungstor der Eisbären durch Tallackson (42.) wurde die Partie immer ruppiger. Nach einer Boxeinlage zwischen Shawn Lalonde mit Augsburgs Sebastian Uvira, kassierten beide Kämpfer eine Spieldauerstrafe. Darin Olver kassierte nach einem weiteren Faustkampf zehn Strafminuten.

Als wieder Eishockey gespielt wurde, kamen die Panther kurz vor Ende der regulären Spielzeit durch Stephen Werner (58.) zum 3:3. Nach einer torlosen Verlängerung verwandelte Tallackson aber den entscheidenden Penalty.

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