
Eishockey | Eisbären unterliegen daheim den Tigers - Der Meister ist Letzter
Vor dem Spiel gab es die Meisterringe, nach dem Spiel übernahmen sie dann auch noch die rote Laterne: Die Eisbären haben erneut daheim verloren: 2:4 unterlagen sie den Straubing Tigers und sind nun Schlusslicht der DEL.
Die Eisbären Berlin haben den vorläufigen Tiefpunkt in der noch jungen Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erreicht. Durch eine verdiente 2:4-(1:2, 1:1, 0:1)-Heimniederlage am Sonntag gegen das bisherige Schlusslicht Straubing Tigers rutschte der DEL-Rekordmeister auf den letzten Platz ab.
Vor 13.900 Zuschauern in der abermals nicht ausverkauften Arena am Ostbahnhof gingen die Berliner zunächst in Führung: Julian Talbot (6.) traf zur 1:0-Führung. Dann aber übernahm Straubing das Kommando.
Auch die Meisterringe halfen nicht
Gegen die verunsicherte Hausherren schossen Tigers drei Tore hintereinander: Tobias Wörle, Blaine Down und René Röthke hießen die Schützen. Alex Trivellato hielt die Berliner mit dem 2:3-Anschlusstreffer immerhin im Spiel. Mehr brachte der Krisen-Meister aber nicht zustande. Sekunden vor dem Ende traf Straubings Laurent Meunier zum 4:2 ins leere Tor.
Vor der Partie hatten die Eisbären-Spieler aus den Händen von Nancy Anschutz, der Gattin des Clubbesitzers Philip, und dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit die Meisterringe für den siebten Titel erhalten.



