Eishockey | Auswärtsspiel am Freitag in Augsburg - Eisbären wollen Blockade lösen
Die Berliner Eisbären suchen den Weg aus der Krise: Nach neun Spieltagen ist der amtierende Deutsche Meister auf den vorletzten Platz der Tabelle abgestürzt. Trainer Jeff Tomlinson hält nichts davon, noch zusätzlich auf seine Spieler einzuprügeln. Stattdessen sollen sie die Freude am Spiel wiederfinden.
Die Berliner Eisbären suchen den Weg aus der Krise jetzt mit positivem Denken. Nach sechs Niederlagen in den vergangenen sieben Spielen meint Trainer Jeff Tomlinson: "Die Jungs sind down, da darf man nicht noch zusätzlich draufhauen. Wir haben diese Woche versucht, der Mannschaft ein positives Gefühl zu vermitteln."
Vor den Spielen am Freitag in Augsburg (19.30 Uhr) und zuhause gegen Straubing am Sonntag (16.30 Uhr) war auch Manager Peter John Lee sichtlich bemüht, so etwas wie Zuversicht zu vermitteln: "Ich weiß, dass wir diese Situation meistern können." Lee sieht den Grund für den sportlichen Sinkflug in einer Verkrampfung wegen der hohen Erwartungen an das Team. "Wir miüssen die Freude und die Leidenschaft wiederfinden."
Tomlinson unter Druck
Der amtierende Meister Eisbären Berlin ist in der Tabelle nach neun Spieltagen auf den vorletzten Platz abgestürzt. Nach einem Sieg im Penalty-Schießen gegen Schwenningen vor einer Woche schien die Negativ-Serie beendet, doch im Sonntagsspiel bei den Adlern Mannheim setzte es beim 0:1 die nächste Niederlage.
Unter Druck steht vor allem Tomlinson, der im Sommer den Job von Meister-Coach Don Jackson übernommen hatte. Der hatte in den vergangenen neun Jahren sieben Titel mit der Mannschaft geholt.
Augsburg kein gutes Pflaster
Ob nun ausgerechnet bei den Augsburger Panthern wieder einmal ein Erfolgserlebnis gelingt, erscheint fraglich: Die zurückliegenden drei Auswärtspartien dort haben die Berliner verloren. Verteidiger Frank Hördler fällt für das Spiel wahrscheinlich wegen einer Handgelenksverletzung aus. Weiterhin fehlt zudem Stürmer Matt Foy (Syndesmosebandanriss).




