Handballer Fredrik Petersen von den Füchsen Berlin setzt am 20. Oktober 2013 beim Bundesligaspiel in Lemgo mit einem Sprung zum Wurf an. (Quelle: imago)

Handball | Petersen trifft acht Mal - Füchse Berlin nach Sieg in Lemgo auf Platz 2

Wieder ein Sieg für die Füchse Berlin - und aktuell Platz 2 in der Bundesliga. Die Handballer gewannen beim TBV Lemgo mit 33:26 - und setzten damit ihren Lauf fort: Seit neun Spielen sind die Handballer in dieser Bundesliga-Saison jetzt ohne Niederlage. Mann des Tages war Fredrik Petersen: Er warf für die Füchse acht Tore.

Die Füchse Berlin haben sich mit einem 33:26 (17:11)-Sieg beim TBV Lemgo Platz zwei in der Handball-Bundesliga gesichert. Für den bisherigen Dritten war Linksaußen Fredrik Petersen mit acht Toren bester Werfer. Für Lemgo traf Finn Lemke (vier Tore) am häufigsten. Die Rhein-Neckar Löwen sind nur noch Dritter. Berlin präsentierte sich bei der Auswärtspartie vor 3.873 Zuschauern in allen Belangen überlegen und ließ sich auch durch kleine Schwächephasen, in denen Lemgo zweimal vier Tore in Folge warf, nicht stoppen. "Bei uns lief es sehr gut und bei Lemgo merkte man, dass Rolf Hermann vorn wie hinten fehlte", sagte Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson.

 Mit 16:4 Punkten ziehen die Berliner in der Tabelle an den Rhein Neckar Löwen und der SG Flensburg-Handewitt (beide 15:5) vorbei.

Volker Zerbe (Bild: imago)
Füchse-Sport-Koordinator und Co-Trainer Volker Zerbe.

Nach dem 0:1 zum Start lagen die Berliner ständig in Front und hatte bereits zur Pause die Partie entschieden. Sogar Torhüter Silvio Heinevetter konnte sich in die Torschützenliste eintragen, als er den Ball zum 12:6 ins verwaiste Lemgoer Tor warf. Der TBV war in Unterzahl und hatte einen sechsten Feldspieler gebracht. Neben Petersen konnte sich vor allem dessen schwedischer Landsmann Mattias Zachrisson (6 Tore) auf Rechtsaußen auszeichnen. Zudem hielt Heinevetter gut.  "Man hat gesehen, dass wir zurecht auf Platz zwei stehen", betonte Manager Bob Hanning.

Berlins Sport-Koordinator und Co-Trainer Volker Zerbe kehrte zum ersten Mal als Gast in der Lippelandhalle zurück, nachdem er seit 1984 als Spieler, Trainer und Geschäftsführer im Lemgo tätig war. "Für uns ist der zweite Platz eine Momentaufnahme. Darüber können wir uns heute freuen, aber ab morgen warten die nächsten harten Aufgaben auf uns", sagte Zerbe dem TV-Sender Sport 1.

Schon am Mittwoch müssen die Füchse im DHB-Pokal zu Zweitligist TSG Ludwigshafen-Friesenheim, ehe am Sonntag der HSV Hamburg in die Hauptstadt kommt.