Füchse Berlin - Rhein-Neckar Löwen (c) dpa

Handball | Duell der Abwehrreihen - Kein Sieger im Duell der Füchse mit den Löwen

Die Berliner Füchse haben die Chance verpasst, in der Tabelle an den Rhein-Neckar Löwen auf Platz zwei vorbeizuziehen. In der ausverkauften Max-Schmeling-Halle endete das Aufeinandertreffen beider Mannschaften mit 21:21 - der Ausgleich gelang den Mannheimern buchstäblich in letzter Sekunde.

Das Spitzenspiel in der Handball-Bundesliga ist am Sonntag ohne einen Sieger zuende gegangen. Vor 9.000 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle trennten sich die Berliner Füchse vom Tabellenzweiten Rhein-Neckar Löwen mit 21:21 und bleiben damit Tabellendritter.

Die Füchse hatten einen guten Start erwischt und führten nach zehn Minuten bereits mit 5:1. In der Folgezeit bestimmten aber immer mehr die Abwehrreihen und die Torhüter die Partie. Die Berliner vergaben mehrere gute Möglichkeiten, die Führung weiter auszubauen.

Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson (c) dpa
Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson

Spannende Partie bis zum Schluss

Nach dem Seitenwechsel gelang es den Löwen, bis zur 41. Minute den 16:16-Ausgleich zu markieren. Die Berliner spielten in dieser Phase zu hektisch - Coach Dagur Sigurdsson reagierte mit einer Auszeit. Anschließend fing sich sein Team in der spannenden Partie.
Mit einem Tor in der letzten Sekunde rettete Löwen-Nationalspieler Patrick Groetzki den Mannheimern den Punkt.

Die meisten Treffer der Gastgeber erzielte am Sonntag Bartlomiej Jaszka (7). Bei den
Mannheimern waren Andy Schmid und Uwe Gensheimer (je 6) am erfolgreichsten.

Füchse-Manager Bob Hanning (c) dpa
Füchse-Manager Bob Hanning

Siegurdsson unzufrieden - Hanning nicht

Sigurdsson zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht und haderte mit dem Schiedsrichter: "50 Prozent aller unserer Minuspunkte resultieren aus Entscheidungen in der Schlusssekunde."

Manager Bob Hanning betonte dagegen die positiven Seiten: "Wir haben ein großartiges Handballspiel gesehen", meinte er, "bei mir überwiegt die Zufriedenheit."

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