Sven Sören Christophersen (dpa-Archivbild)

Handball | Berliner mit Sieg in Hannover - Füchse haben einen guten Lauf

Eigentlich sah es schon am Anfang nach einem möglichen Auswärtssieg aus. Wenige Minuten vor Schluss lagen die Füchse gar mit vier Toren in Front. Doch dann erlaubten sich die Berliner Fehler und es wurde noch einmal spannend.

Die Füchse Berlin haben am Sonntag beim TSV Hannover-Burgdorf mit 35:33 (16:14) einen knappen Auswärtssieg einfahren können.

Es war das achte Bundesliga-Spiel in Folge ohne Punktverlust. Die Hauptstädter sicherten sich damit den dritten Tabellenplatz. Beste Berliner Werfer waren vor 3530 Zuschauern Konstantin Igropulo (8 Tore) und Fredrik Petersen (7/3) sowie Lars Lehnhoff (8/5) und Mait Patrail (7) für die Niedersachsen.

Füchse-Spieler Markus Richwien beim Champions-League-Spiel gegen Schaffhausen (dpa-Archivbild)
Richwien kam von Anfang an zum Einsatz

Nur zwei Mal die Führung aus der Hand gegeben

Im Duell der beiden deutschen EHF-Cup-Teilnehmer lagen die Füchse von Beginn an in Führung. Nur beim 10:9 und 11:10 führten die Gastgeber. Sigurdsson ließ in der Start-Formation überraschend Rechtsaußen Markus Richwien ran, der in den vergangenen Wochen zumeist auf der Tribüne saß. Überragend war jedoch Igropulo, der zuletzt eher schwach spielte. Gegen seine Dynamik und Gewalt-Würfe aus dem Rückraum sahen Hannovers Abwehr und Torhüter nicht gut aus.

In Gala-Form präsentierte sich zudem Kreisläufer Jesper Nielsen. Allerdings wäre die Partie in der Schlussphase fast gekippt, als Hannover auf 29:30 herankam. Im Gefühl des sicheren Sieges hatten sich die Füchse nach dem 30:26 zu viele leichte Fehler erlaubt, so dass die „Recken“ mit dem Publikum im Rücken eine Aufholjagd starteten, die erst in der Schlusssekunde mit Pavel Horaks Treffer zum 35:33 beendet wurde.