
Handball | 13. Spieltag - Füchse siegen souverän gegen Emsdetten
Mit ihrem klaren Sieg gegen Schlusslicht TV Emsdetten bleiben die die Füchse Berlin weiter in der Spitzengruppe der Handball-Bundesliga und springen vorübergehend auf Tabellenplatz zwei. Vor allem der Nachwuchs sorgte für den Erfolg. Die Berliner dominierten die Partie von Anfang an. So mancher sieht noch Spielraum für mehr.
Ohne Probleme haben die Füchse Berlin am Samstagabend ihre Pflichtaufgabe in der Handball-Bundesliga gelöst: Sie besiegten vor 8.395 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle Tabellenschlusslicht TV Emsdetten 34:19 (14:6). Beste Werfer waren Colja Löffler, Fabian Wiede und Paul Drux für die Gastgeber sowie Faruk Halilbegovic und Uros Paladin (alle je 5 Tore) für den Aufsteiger. Die Füchse Berlin bleiben weiter in der Spitzengruppe der Handball-Bundesliga und springen durch den Erfolg vorübergehend auf Platz zwei in der Tabelle. Vor dem Spiel standen die Füchse auf dem vierten Tabellenplatz.
Von Beginn an dominierte der Favorit. Emsdetten hatte zu viel Respekt und lag schnell 1:5 zurück. Der Gast hatte in den ersten 25 Minuten in Halilbegovic nur einen Torschützen, der die ersten vier Treffer für sein Team erzielte. Die Füchse konnten so in aller Ruhe auf acht Tore Vorsprung zur Pause davon ziehen und die Begegnung zeitig entscheiden.

Der Nachwuchs nutzte seine Chance
Trainer Dagur Sigurdsson gab diesmal vor allem dem Nachwuchs eine Chance. So feierte Junioren-Nationalspieler Paul Drux ein beeindruckendes Saison-Debüt. Auch Jonas Thümmler (3), der für den mit einem Nasenbeinbruch verletzten Jesper Nielsen die Nummer 1 am Kreis ist, und Wiede bekamen viele Spielanteile. Das Trio im Alter von 18 (Drux), 19 (Wiede) und 20 Jahren (Thümmler) hatte mit 14 Toren den größten Anteil am Erfolg. Stammkräfte wie Fredrik Petersen, Mattias Zachrisson, Konstantin Igropulo oder Bartlomiej Jaszka konnten weitestgehend geschont werden.
Für Spielmacher Bartlomiej Jaszka ist in dieser Spielzeit noch mehr drin als die bisherigen Erfolge. "Die Liga ist dieses Jahr eng, da können mehrere Mannschaften deutscher Meister werden. Auch wir haben die Möglichkeit", meinte der polnische Nationalspieler vor der Partie gegen Emsdetten.


