6621 Zuschauer sahen den 3:1-Sieg der Volleys gegen Haching in der Max-Schmeling-Halle (Quelle: dpa)

Volleyball | Berlin siegt in 66 Minuten - Volleys ziehen ins Pokal-Halbfinale ein

Die Berlin Volleys stehen im Halbfinale um den DVV-Pokal. In der Max-Schmeling-Halle setzte sich das Team von Trainer Mark Lebedew locker mit 3:0 gegen die VSG Coburg/Grub durch. Als nächster Gegner wartet Titelverteidiger Generali Haching.

Nach nur 66 Minuten war alles vorbei: Die Berlin Volleys haben ihr Viertelfinalspiel im deutschen Pokalwettbewerb mit 3:0 (25:21 25:12 25:17) gegen die VSG Coburg/Grub gewonnen und stehen erstmals seit 2008/2009 wieder im Halbfinale.

Vor 2.315 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle überzeugten die Charlottenburger vor allem durch eine starke Blockabwehr. Gegen den Bundesliga-Letzten war der Serbe Srecko Lisinac im Mittelblock bester Mann auf dem Feld.

Shoji und Touzinsky mit Teilzeit-Einsätzen

Volleys-Trainer Mark Lebedew konnte es sich sogar leisten, gegen den überforderten Gegner zum dritten Satz Kapitän Scott Touzinsky auszuwechseln. Dafür kam Nachwuchsspieler Ruben Schott als Außenangreifer.

Zuspieler Kawika Shoji, am Montag erst von der US-Nationalmannschaft zurückgekehrt, absolvierte ebenfalls einen Teilzeit-Auftritt und löste beim 20:10 im zweiten Satz Sebastian Kühner ab.

Am 14. Dezember gegen Haching

Im Halbfinale treffen die Volleys am 14. Dezember in der Max-Schmeling-Halle auf Titelverteidiger Generali Haching. Das ergab die Auslosung am Donnerstagabend.

Die letzten drei Pokalspiele haben die Brliner gegen die Bayern verloren, allerdings immer auswärts. "Das ist ein sehr schweres Los. Wenigstens können wir dieses Mal zu Hause spielen", meinte Lebedew.

Im zweiten Halbfinale stehen sich der VfB Friedrichshafen und der TV Bühl gegenüber. Das Endspiel findet am 2. März in Halle/Westfalen statt.