
Eishockey | Eisbären besiegen München mit 5:2 - Braun gibt Comeback nach Depressions-Erkrankung
Constantin Braun ist zurück. Der Eishockey-Star der Berliner Eisbären hat gegen den EHC München seinen Wiedereinstieg nach einer auskurierten Depression gefeiert. Eine erste Unsicherheit legte der Routinier schnell ab.
Constantin Braun von den Eisbären Berlin hat in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sein Comeback gefeiert. Sieben Monate nach seinem letzten Spiel für den DEL-Rekordmeister kehrte Braun am Freitagabend aufs Eis zurück und gewann mit den Eisbären gegen den EHC München mit Ex-Trainer Pierre Pagé 5:2 (1:1, 2:0, 2:1).
Der Nationalverteidiger hatte am 2. August die Öffentlichkeit von einer akuten Depressionserkrankung unterrichtet und daraufhin seine Karriere unterbrochen.
Neun Siege in zwölf Spielen
Braun, den die 11.800 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof freudig empfingen, stand sogleich im Mittelpunkt, wenn auch unfreiwillig. Beim 0:1 der Münchner durch Martin Hinterstocker (4.) merkte man dem im Sturm aufgebotenen Verteidiger nach der langen Zeit fernab der Eisfläche eine gewisse Hilflosigkeit an. Doch mit zunehmender Spieldauer kehrte die Sicherheit bei Braun und auch bei den Eisbären zurück.
Nachdem Matthew Foy (15.) der Ausgleich gelang, brachten Darin Olver ((36.) und Kristopher Sparre (40.) den Meister mit 3:1 in Führung. Im Schlussdrittel wurde es nach dem Münchner Anschlusstreffer durch Darren Heydar (52.) kurz spannend, doch Treffer von Casey Borer (55.) und Neuzugang Mark Bell (56.) sorgten für den neunten Berliner Sieg in den vergangenen 12 Spielen.




