Energie-Cottbus-Trainer Stephan Schmidt bei einer Laufeinheit mit der Mannschaft (Bild: dpa)

Fußball | Neuer Energie-Trainer fordert mehr Leistung - Cottbusser Coach verschärft das Training

Mit einem glasklaren 0:3 ist Energie Cottbus in Hamburg beim FC St. Pauli untergegangen. Die dritte Pleite der Cottbuser in Folge hat nun ein Nachspiel: Neu-Trainer Stephan Schmidt will seine Profis mehr trainieren lassen.

Nach der 0:3-Pleite beim FC St. Pauli hat der neue Lausitzer Trainer Stephan Schmidt ein hartes Trainingsprogramm angekündigt. Nur am Mittwoch gönnt Schmidt seinen Profis einen freien Tag, für die Zeit danach legte er zwei Trainingseinheiten täglich fest. "Wir können jetzt natürlich kein freies Wochenende machen", sagte Schmidt.

Zugleich schlug der 37 Jahre alte Coach versöhnliche Töne an. "Es war deutlich zu sehen, dass jeder Spieler gewollt hat. Wir waren nah dran am Ausgleich. Mir hat der Auftritt von der Einstellung her gefallen", sagte Schmidt.

"Wir müssen jetzt alles hinterfragen"

Cottbus hatte das Spiel gegen St. Pauli am Montag mit 0:3 in Hamburg verloren. Damit missglückte der Einstand des neuen Trainers Stephan Schmidt, der Rudi Bommer abgelöst hatte.  Der 1. FC Energie steht nach der siebten Saisonpleite auf dem letzten Tabellenrang. Erstmals seit neun Jahren muss der Verein um den Klassenerhalt kämpfen.

Cottbus-Routinier Ivica Banovic sagte: "Wir müssen jetzt alles hinterfragen. Wir sind bisher die schlechteste Mannschaft der Saison, da gibt es viele Fragen."

Immerhin ist Länderspielpause. Ausreichend Zeit also für die Lausitzer, diese Fragen auch zu beantworten. Zum Beispiel die, warum Energie in den sieben der vergangenen acht Zweitliga-Spielen gänzlich ohne eigenen Treffer blieb. Am Freitag, 22. November, steht die Heim-Partie gegen den FSV Frankfurt an. Die stehen auf Platz 13.

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