
Eishockey | Neustart nach 0:8-Pleite - "Nach der Pause wird man andere Eisbären sehen"
Fast zwei Wochen Zeit hatten die Berliner Eisbären, um das desaströse 0:8 in Wolfsburg zu verarbeiten. Im bevorstehenden Heimspiel-Wochenende will sich der amtierende deutsche Eishockey-Meister nun anders präsentieren und damit den Neustart schaffen. Leicht dürfte das gegen diese Gegner allerdings nicht werden.
Ohne Frage: Die Eisbären Berlin stecken in der Krise. Platz zehn belegt der amtierende deutsche Eishockey-Meister derzeit. Das kommende Heimspiel-Wochenende zur Wiedergutmachung nutzen.
"Nach der Pause wird man andere Eisbären sehen", versprach Kapitän André Rankel. Nach der zehntägigen Unterbrechung der Deutschen Eishockey Liga (DEL) durch den Deutschland-Cup wollen die Berliner sich in neuer Stärke präsentieren. "Wir haben die Pause genutzt, um den Kopf frei zu bekommen", sagte Frank Hördler. "Für uns ist es eine Art Neustart in die Liga. Wir brauchen eine Serie, damit das Selbstvertrauen zurückkommt", erklärte er mit Blick auf die 0:8-Pleite in Wolfsburg.
Die Heimaufgaben gegen die drittplatzierten Adler Mannheim am Freitag (19.30 Uhr) und zwei Tage später gegen den Zweiten aus Nürnberg (14.30 Uhr) haben es indes in sich. Außerdem plagen Trainer Jeff Tomlinson Besetzungssorgen. Zwar kehrt nach neunwöchiger Pause Stürmer Matthew Foy zurück.
In der Abwehr eine Lücke
Durch das Saison-Aus von Nationalverteidiger Jens Baxmann (Kreuzbandriss) klafft in der Abwehr aber eine große Lücke. Zudem ist das Comeback des unter Depressionen leidenden Constantin Braun noch nicht abzusehen.
Auch Nachwuchsstürmer Vincent Schlenker steht aufgrund einer Rückenprellung am Wochenende den Berlinern nicht zur Verfügung. Zudem wünscht sich Coach Tomlinson einen neuen Stürmer. "Wir brauchen mehr Tiefe im Kader", sagte er der „Bild“-Zeitung (Donnerstag).

