
Eishockey | Penalty-Blackout - Eisbären blamieren sich gegen die DEG
Nach schwachem Saisonstart hatte sich bei den Eisbären zuletzt wieder eine gewisse Kontinuität eingestellt, und vor allem zuhause waren die Berliner Eishockeyprofis wieder eine Macht. Am Sonntag nun gab es gegen den Tabellenletzten Düsseldorfer EG eine peinliche Penalty-Niederlage für das Team von Trainer Jeff Tomlinson.
Die Berliner Eisbären haben sich in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) am Sonntag bis auf die Knochen blamiert. Vor eigenem Publikum unterlag der Rekordmeister nach zuvor
sieben siegreichen Heimspielen dem Tabellenletzten Düsseldorfer EG mit 1:2 (0:0, 1:1, 1:0) nach Penalty-Schießen.
Die enttäuschenden Berliner liefen zunächst lange Zeit einem Rückstand durch Dominik Draxlberger (24.) hinterher. Erst kurz vor der zweiten Pause gelang Darin Olver (38.) für die verzweifelt anrennenden Eisbären der Ausgleich. Vor 11.700 Zuschauer vergaben die
überlegenden, aber unstrukturiert spielenden Berliner zahlreiche Torchancen.
Für die Entscheidung zugunsten der harmlosen Gäste sorgte im Shootout Ashton Rome, der als einziger Schütze seinen Penalty verwandeln konnte. Schon das erste Spiel gegen die EG hatten die Eisbären in Düsseldorf mit 1:3 verloren.

Gegen Augsburg mehr Mühe als erwartet
Mit dem 2:1 gegen die Panther (0:0 1:0 1:1) waren die Berliner zwar siegreich ins Heimspiel-Wochenende gestartet, hatten dabei aber mehr Mühe als erwartet. Vor 10.800 Zuschauern machten sie zunächst viel Druck und erspielten sich Chance um Chance. Doch Gäste-Keeper Patrick Ehelechner erwies sich zumindest im ersten Abschnitt als unbezwingbar.
Nach dem ersten Seitenwechsel spielte Augsburg plötzlich mit, doch mitten in der besten Phase der Gäste traf Laurin Braun (32.) zum 1:0. Danach hielt Rob Zepp gegen die anstürmenden Panther mit mehreren Paraden den Kasten der Eisbären sauber.
Im Schlussdurchgang aber musste der Nationalkeeper hinter sich greifen, als Brett Breitkreutz (43.) im Nachsetzen den Puck zum Augsburger Ausgleich ins Netz drückte.
Den aufgrund der größeren Spielanteile insgesamt verdienten Heimsieg stellte Mark Bell (48.) sicher. Für den Neuzugang war es bereits der dritte Treffer im dritten Spiel.



