St. Paulis Spieler jubeln nach dem 3:0. (Bild dpa)

Fußball | 0:3 gegen St. Pauli - Energie Cottbus verliert Duell der Neu-Trainer

Einstand vergeigt: Im Auswärtsspiel gegen St. Pauli kassiert Energie Cottbus eine 0:3-Schlappe. Die Lausitzer hängen damit weiter auf dem letzten Tabellenplatz fest. Ihr neuer Coach Stephan Schmidt stellte nach dem Match fest: "Leider war uns das Glück nicht hold."

Der FC St. Pauli hat seinem neuen Trainer Roland Vrabec einen Einstand nach Maß beschert. Gegen Schlusslicht Energie Cottbus feierten die erstmals nach der Beurlaubung von Michael Frontzeck von Interimscoach Vrabec betreuten Hanseaten am Montagabend einen glatten 3:0 (1:0)-Erfolg und setzten sich dadurch vorerst in der Spitzengruppe fest.

St. Paulis Marc Rzatkowski (l) kämpft mit dem Cottbuser Marc Andre Kruska um den Ball. (Bild dpa)
Von Anfang an unterlegen: Cottbus' Kruska im Zweikampf.

5. Niederlage in Folge für Cottbus

"Das ist ein sehr besonderes Gefühl", sagte der von den Fans gefeierte Vrabec nach dem Abpfiff im TV-Sender sky. "Gerade an so einem Tag, wo Du das Debüt feierst als Cheftrainer, ist das natürlich überwältigend", meinte der 39-Jährige zum überlegenen Sieg und kündigte an: "Ich werde einfach nach Hause gehen und mit meiner Frau und den Kindern die Zeit verbringen, wenn sie noch wach sind."

Vor 27.441 Zuschauern erzielten Fin Bartels (35. Minute), Sebastian Schachten (70.) und Markus Thorandt (74.) die Tore für die Norddeutschen. Auf der Bank der zum fünften Mal in Serie sieglosen Gäste kassierte Stephan Schmidt zu seiner Premiere eine verdiente
Niederlage. Schmidt kam als Nachfolger des beurlaubten Cottbus-Trainers Rudi Bommer. "Leider war uns das Glück nicht hold", sagte Schmidt.

Sanogo trifft nur den Pfosten

Die Gastgeber übernahmen von Beginn an die Initiative und erspielten sich gute Einschussmöglichkeiten. Florian Kringe (7.) scheiterte frei stehend an Torhüter Robert Almer und traf wenig später per Kopf den Ball nicht richtig (24.). Fünf Minuten später zielte Christopher Nöthe aus 16 Metern ohne Bedrängnis zu hoch. Kurz darauf machte er es besser, als er seinen Stürmerkollegen Bartels gekonnt frei spielte, der den Ball an Almer vorbei einschoss. Es war der vierte Saisontreffer des diesmal im Angriff aufgebotenen Kickers.

Nach dem Wechsel gestalteten die ohne den gesperrten Kapitän Uwe Möhrle angetretenen Gäste die Partie offener. Boubacar Sanogo traf per Kopf erst nur den Pfosten (54.), dann rettete Marc Rzatkowski bei dessen Kopfball kurz vor der Linie (61.). St. Pauli hielt dagegen und schaffte nach einem klug ausgespielten Konter durch Schachtens Abstauber das 2:0. Mit dem dritten Treffer durch den aufgerückten Abwehrchef Thorandt war die Entscheidung dann gefallen.

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