Mattias Zachrisson von den Berliner Füchsen wirft aufs Tor (Quelle: dpa)

Handball | 12. Spieltag - Füchse lassen Gummersbach keine Chance

Auch ohne ihren verletzten Kreisläufer Jesper Nielsen haben die Berliner Füchse ihren achten Sieg in der Handball-Bundesliga gefeiert. Beim traditionsreichen VfL Gummersbach siegten die Berliner am Mittwochabend deutlich mit 35:21.

Berlins Handball-Bundesligist hat bereits seinen fünften Auswärtssieg gefeiert. Am Mittwochabend setzten sich die Füchse mit 35:21 (18:11) beim früheren Serienmeister VfL Gummersbach durch.

In der einseitigen Partie erzielte Fredrik Petersen (7 Tore) die meisten Treffer der Berliner. Insgesamt war es für die Füchse der achte Sieg in der laufenden Saison. Damit verbesserten sich die Berliner auf den vierten Tabellenplatz. Auch im direkten Vergleich mit dem 12-maligen Deutschen Meister war es im 22. Aufeinandertreffen der achte Sieg für die Berliner.

Powerplay auch ohne Nielsen

Auch ohne den verletzten Kreisläufer Jesper Nielsen, der wegen eines Nasenbeinbruchs noch mehrere Wochen ausfallen wird, dominierten die Füchse bereits die erste Halbzeit nach Belieben. Schon nach 14 Minuten hatten sie sich erstmals mit fünf Toren (9:4) abgesetzt und bauten danach ihren Vorsprung kontinuierlich aus.

In der 17. Minute lagen die Berliner bereits mit 12:5 in Front und liefen bis zum Halbzeitpfiff nicht Gefahr, das Spiel aus der Hand zu geben. Überragender Akteur in den ersten 30 Minuten war Berlins Nationaltorhüter Silvio Heinevetter.

Nach dem Seitenwechsel behielten die Gäste ihren Rhythmus bei. Immer wieder zeigte Heinevetter starke Paraden, und im Angriff saß fast jeder Wurf der Berliner. Die logische Konsequenz: Nach 40 Minuten führten die Füchse mit 27:13 - mehr als eine Vorentscheidung.
Können die Füchse dieses Niveau halten, ist die Mannschaft auf einem guten Weg, auch in der kommenden Saison international zu spielen.

Mehr zum Thema