
Eisschnelllauf | Weltcup in Calgary - Jenny Wolf holt erneut zweiten Platz in Calgary
Die Medaillenhoffnung Jenny Wolf hat ihre starke Form zu Beginn des Olympia-Winters bestätigt. Die Berlinerin legte im zweiten 500-m-Rennen des Weltcups im kanadischen Calgary die zweitbeste Zeit aufs Eis und musste sich erneut nur der Weltmeisterin Lee Sang-Hwa geschlagen geben.
Ihre Zugehörigkeit zur Weltspitze hat Eissprinterin Jenny Wolf am Samstag mit einem erneuten zweiten Platz über 500 Meter unterstrichen. Beim Eisschnelllauf-Weltcup in Calgary musste die 34-jährige Berlinerin wie schon am Vortag erneut nur der Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa den Vortritt lassen. Die Südkoreanerin verbesserte in 36,74 Sekunden ihren eigenen Weltrekord vom 20. Januar dieses Jahres um 0,06 Sekunden.
"Die Rennen hier haben ein Super-Niveau. Da bin ich froh, dass ich so gut mithalten kann. Es gibt diesmal überhaupt keinen Grund zur Klage", meinte die sonst so selbstkritische Olympia-Zweite. In 37,18 Sekunden war sie auch über die ungeliebte Innenkurve am Ende nur 0,04 Sekunden langsamer als am Vortag. "Ich glaube, das war mein schnellstes Rennen über die Innenkurve in meiner Karriere", fügte sie hinzu.
Pechstein mit Paukenschlag gestartet
Die deutsche Meisterin Judith Hesse aus Erfurt verbesserte erneut ihre persönliche Bestzeit auf 37,65 Sekunden und belegte Rang neun. Tags zuvor hatte sie bereits auf Rang acht die interne Olympia-Norm des Deutschen Olympischen Sportbundes für das Ticket zu den
Winterspielen in Sotschi erfüllt.
Am Freitag war die Berlinerin Claudia Pechstein mit einem Paukenschlag in die olympische Weltcup-Saison gestartet. Beim ersten Weltcup dieses Winters im kanadischen Calgary war die 41-Jährige über 3.000 Meter erstmals in dieser Saison unter vier Minuten und verwies die amtierende Olympiasiegerin Martina Sablikova aus Tschechien auf den zweiten Platz.

