
Fußball | Union gegen Aalen - Bittere Heimpleite für die "Eisernen"
Mit einem Heimsieg gegen den VfR Aalen hätte Union Berlin auf Platz drei der 2. Bundesliga springen können. Doch es kam alles ganz anders: Nach der 1:3-Pleite gegen das Team von der schwäbischen Alb hat Union erst einmal den Anschluss zur Spitze verloren.
Union Berlin hat im Kampf um einen Aufstiegsplatz in der 2. Bundesliga einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Die Eisernen unterlagen dem VfR Aalen mit 1:3 und drohen nach dem vierten Spiel in Folge ohne Sieg den Anschluss nach oben zu verlieren.
Vor 17.236 Zuschauern in der Alten Försterei fehlte den Gastgebern in der ersten Halbzeit die nötige Lockerheit. Union war zwar spielbestimmend, fand jedoch kaum ein Mittel gegen die clever verteidigenden Gäste. Oftmals fehlte die Präzision: Nemec (18.) köpfte übers Tor, Dausch (27.) schlenzte knapp vorbei. Einen Kopfball von Terodde (38.) parierte Aalens Torwart Fejzic.
Mattuschka erneut mit Freistoßtor
Auch nach dem Seitenwechsel gelang den Berlinern nicht viel. Stattdessen landeten die Schwaben einen Glückstreffer, als Valentini (59.) aus 18 Metern abzog und der Ball von Puncec ins Tor abgefälscht wurde.
Hoffnung keimte bei den Union-Fans auf, als Kapitän Mattuschka (62.) mit seinem dritten direkt verwandelten Freistoß in dieser Saison nur drei Minuten später den Ausgleich erzielte. Doch Valentini (72.) brachte Aalen mit seinem zweiten Treffer erneut in Führung.
Trainer Neuhaus wechselte für die Schlussoffensive Terodde und Pferzel ein und hatten durch Stuff und Nemec die Chance zum Ausgleich, doch beide konnten ihre Möglichkeiten nicht nutzen. Stattdessen setzte Aalens Klauß (90.+3) den Schlusspunkt in der Nachspielzeit.
"Ein gebrauchter Tag"
"Das war ein gebrauchter Tag und sehr bitter für mich", sagte Unions Martin Dausch, der bis zum Sommer noch für Aalen gespielt hatte. "Aalen hat uns und den Ball gut laufen lassen."


