
Fußball | Neue Personalie - Nach Bommer muss auch Speidel gehen
Es ist nicht lange gutgegangen: Erst seit vier Wochen arbeiten der neue Cottbus-Trainer Stephan Schmidt und der noch vom Vorgänger Rudi Bommer installierte Co-Trainer Uwe Speidel zusammen. Doch jetzt ist Schluss: Energie stellt Speidel frei - und spricht von unterschiedlichen Auffassungen in der Trainingsarbeit.
Vier Wochen nach der Trennung von Coach Rudi Bommer hat der stark abstiegsgefährdete Fußball-Zweitligist FC Energie Cottbus auch Co-Trainer Uwe Speidel von seinen Aufgaben entbunden. Wie der Tabellenletzte mitteilte, sollen unterschiedliche Auffassungen in der Trainingsarbeit sowie im Zusammenwirken mit dem neuen Chefcoach Stephan Schmidt ausschlaggebend für die Freistellung des 42-jährigen Co-Trainers gewesen sein.
Schmidt führt Mannschaft erst mal alleine
Speidel war zu Beginn des Jahres von Bommer aus der Nachwuchsabteilung des FC Bayern München in die Lausitz geholt worden. Bis zur Installierung eines neuen Assistenten wird nun Stephan Schmidt die Mannschaft allein führen. Er werde vom Funktionsteam und Fitnesscoach Dirk Keller bei der täglichen Arbeit mit dem Team unterstützt, hieß es vom FC Energie.
Unter Trainer Schmidt hat Energie in drei Spielen der 2. Bundesliga noch keinen Punkt geholt und weist schon sechs Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz auf.
Zuletzt hatten die Lausitzer in Fürth verloren. Am Sonntag lädt Cottbus zum Kellerduell: Der Tabellenletzte empfängt am Sonntag den FC Ingolstadt (Platz 16).

