
Volleyball | Sieg gegen Unterhaching - Berlin Volleys stürmen ins Pokalfinale
In den vergangenen drei Jahren waren die Volleys Berlin im Volleyball-Pokal stets an Generali Haching gescheitert, einem Angstgegner sozusagen. Doch die Berliner haben ihre Angst im "wichtigsten Spiel des Jahres" besiegt, obwohl das Spiel oft auf der Kippe stand. Im Finale steht ihnen nun eine harte Probe bevor.
Die Berlin Volleys ihr "bisher wohl wichtigstes Spiel dieser Saison" (Mark Lebedew) gewonnen und stehen erstmals seit 2005 wieder im Endspiel um den deutschen Pokal. Am Samstagabend setzte sich die Mannschaft von Trainer Lebedew im Halbfinale gegen den Cupverteidiger Generali Haching in einem spannenden Spiel mit 3:0 (25:21, 26:24, 25:18) durch.
Vor 3931 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle zermürbten die Berliner ihren Gegner vor allem durch harte Aufschläge und eine konsequente Blockabwehr. Die Bayern hatten in den drei Jahren zuvor in diesem Wettbewerb jeweils daheim den Rivalen aus der Hauptstadt ausgeschaltet, zweimal im Viertel- und einmal im Achtelfinale.
Wechselbad der Gefühle
Sehr wechselhaft verlief der erste Satz. Eine komfortable 7:2-Führung verspielten die Berlin Volleys durch eine 2:9-Punkte-Serie. Nach einem 12:16-Rückstand zur zweiten Technischen Auszeit bäumten sich die Gastgeber aber auf und schafften mit dem überragenden Kapitän Scott Touzinsky beim 19:19 den Ausgleich. Danach setzten die Berliner sich allmählich ab.
Im zweiten Abschnitt geriet der deutsche Meister gar nicht mehr in Rückstand. Als es am Ende doch noch eng wurde, verwandelte Robert Kromm den vierten Satzball zur 2:0-Satzführung. Der Widerstand der Hachinger war damit gebrochen.
Im Endspiel am 2. März in Halle/Westfalen treffen die Berliner auf den elffachen Cupsieger VfB Friedrichshafen, der am Sonntag den TV Bühl klar mit 3:0 besiegte.



