
Eishockey | Heimspiel gegen Iserlohn - Unbefriedigender Sieg für die Eisbären
Die Eisbären Berlin haben sich am Freitag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit Mühe gegen die Iserlohn Roosters durchgesetzt. Am Ende gewannen sie mit 2:1 nach Penaltyschießen. Damit haben die Eisbären Berlin erneut einen wichtigen Punkt im Rennen um die direkte Playoff-Teilnahme liegen gelassen.
Am Ende hat es doch knapp gereicht. Gegen die Iserlohn Roosters gelang den Eisbären Berlin in der Eishockey Liga ein glanzloser 2:1 Sieg nach Penaltyschießen. Ohne ihren verletzten Kapitän André Rankel fehlte es den Gastgebern vor 11.100 Zuschauern an Durchschlagskraft.
In der Arena am Ostbahnhof brachte ausgerechnet Ex-Eisbären Tyson Mulock (15. Minute) die Gäste in Führung. Trotz vehementen Anrennens vermochten es die Berliner lange
Zeit nicht, die massiv stehende Abwehr der Gäste zu überwinden. Glück hatten die Berliner immerhin, als ein Treffer der Gäste kurz vor der zweiten Pause wegen eines verbotenen Schlittschuhkicks nicht gegeben wurde.
Erst im Schlussdrittel gelang Barry Tallackson (48.) der Ausgleichstreffer. Weitere Tore wollten in der regulären Spielzeit weder den Eisbären noch den sich teuer verkaufenden Roosters gelingen. Auch die fünfminütige Verlängerung brachte keine weiteren Treffer.
Für die Entscheidung im Penalty-Schießen sorgten mit ihren Treffern die Berliner Darin Olver und Shawn Lalonde, während bei den Gästen nur Marin Sertych traf. Damit haben die Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey Liga erneut einen wichtigen Punkt im Rennen um die direkte Playoff-Teilnahme liegen gelassen.
Am kommenden Sonntag bestreiten die Eisbären dann ein Auswärtsspiel bei den Ice Tigers in Nürnberg.


