Eisbären-Torwart Rob Zepp (Quelle: dpa)

Berliner weiterhin auf Platz 9 - Eisbären beenden Auswärtsfluch gegen Schwenningen

Vier Auswärtspleiten in Folge mussten die Eisbären zuletzt hinnehmen. Doch jetzt hat es endlich geklappt: Der Deutsche Meister konnte den Liga-Neuling Schwenningen Wild Wings bezwingen. Auch wenn dafür viel mehr Arbeit als erwartet nötig war.

Die Eisbären Berlin können doch noch in der Fremde gewinnen. Nach zuvor vier Auswärtspleiten in Folge hat sich der Hauptstadtclub am Sonntag mit 5:3 (2:1, 2:2, 1:0) in Schwenningen durchgesetzt.

Vor 4.713 Zuschauern auf dem Schwenninger Bauchenberg erwischten die Eisbären einen denkbar ungünstigen Start. In eigener Überzahl gerieten die Berliner gleich zu Beginn durch Daniel Hacker (1.) in Rückstand. Doch der Meister fing sich schnell und noch vor der ersten Pause drehten Laurin Braun (4.) und Julian Talbot (10.) die Partie. Kristopher Sparre (22.) und Barry Tallackson (35.) erhöhte sogar auf 4:1.

Der Neuling gab sich aber dem Meister nicht kampflos geschlagen und kam innerhalb kurzer Zeit durch Ty Wishart (36.) und Morten Green (37.) zum Anschluss. Glück hatten die Berliner zudem, als Torhüter Robert Zepp einen Penalty von Hacker parieren konnte und so den erst fünften Erfolg auf fremden Eis für die Berliner festhielt. In der Schlussminute traf noch Darin Olver (60.) mit einem Schuss ins leere Tor zum 5:3-Endstand.

Vier Auswärts-Niederlagen in Folge hatten die Berliner zuletzt einstecken müssen. Der amtierende Meister hat die Punkte bitter nötig. Nach dem Sieg am Sonntag beträgt der Abstand zum direkten Playoff-Platz sechs bereits acht Zähler.

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