Der Torhüter Silvio Heinevetter von den Berliner Füchsen jubelt (Bild: dpa)

Handball | Sportgerichts-Entscheid - Heinevetter bleibt Strafe erspart

1.000 Euro sollte Füchse-Torhüter Silvio Heinevetter Strafe zahlen, weil er sich durch eine umstrittene Schiedsrichter-Entscheidung "verarscht" fühlte, doch das Bundessportgericht des Deutschen Handballbundes hat das Urteil aufgehoben. Dem Einspruch des Nationalkeepers wurde damit stattgegeben.

Juristischer Erfolg für Silvio Heinevetter: Das Bundessportgericht des Deutschen Handballbundes (DHB) gab dem Einspruch des Nationaltorwarts statt und erließ ihm eine 1.000-Euro-Strafe wegen Schiedsrichterbeleidigung.

Entsprechende Medienberichte bestätigte Heinevetters Anwalt Simon Bergmann am Montag. Er wies allerdings darauf hin, dass das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, dagegen können also noch Rechtsmittel eingelegt werden.

Groetzki stand im Kreis

Heinevetter hatte am 6. Oktober nach dem 24:24-Ausgleich der Rhein-Neckar Löwen gegen die Berliner Füchse in letzter Sekunde gesagt: "Da fühlt man sich verarscht." Diese Aussage war zunächst als Schiedsrichterbeleidigung des Füchse-Torwarts gewertet worden.

Das Schiedsrichter-Duo Robert Schulze/Tobias Tönnies aus Magdeburg hatte unmittelbar vor dem Schlusspfiff das Tor für Mannheim gegeben, obwohl Schütze Patrick Groetzki im Kreis stand.

Bergmann betonte, Heinevetter sei es nie um die 1.000 Euro gegangen, sondern um die freie Meinungsäußerung.

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