
Eishockey | Heimniederlage gegen Wolfsburg - Siegesserie der Eisbären schon wieder gerissen
Der Aufwärtstrend bei den kriselnden Berliner Eisbären war nur von kurzer Dauer: Auf die zwei Siege am Wochenende folgte am Dienstagabend eine Heimniederlage. Besonders ärgerlich für die Berliner: Sie verspielten eine 3:1-Führung und gaben ihren Gästen aus Wolfsburg die Gelegenheit, das Spiel zu drehen.
Die jüngste Erfolgsserie der Berliner Eisbären ist schon wieder gerissen. Nach den beiden Siegen gegen Mannheim und Krefeld kassierten die Hauptstädter am Dienstagabend eine Heimniederlage gegen Wolfsburg. Die Eisbären verspielten dabei eine 3:1-Führung. Am Ende hieß es aus Sicht der Gastgeber 3:4 (2:1, 1:2, 0:1).
Die Anfangsphase in der Arena am Ostbahnhof gehörte am Dienstag den Gästen. Nachdem Wolfsburgs Angreifer Sebastian Furchner nur die Latte getroffen hatte, gelang Jeffrey Likens (2.) in doppelter Überzahl das verdiente 1:0. Kurz darauf hätte Christoph Höhenleitner die Führung ausbauen können, scheiterte aber mit einem Penalty an Berlins Torhüter Sebastian Elwing.
Katastrophaler Fehlpass besiegelt die Niederlage
Daraus schienen die Eisbären neuen Mut zu schöpfen. Darin Olver (16.) und Shawn Lalonde (17.) drehten mit ihren Toren die Partie, im Mittelabschnitt kam der DEL-Rekordchampion durch Laurin Braun (36.) sogar zum 3:1. In der Folge hielt Wolfsburgs Keeper Sebastian Vogl sein Team mehrfach gut im Spiel.
Sein Gegenüber Elwing sorgte dagegen mit einem Fehler für den Anschluss der Gäste: Einen eher harmlosen Schuss von Patrick Pohl (38.) bugsierte er über sich hinweg ins eigene Tor. Furchner erzielte dann zunächst den Ausgleich (39.) und entschied nach einem katastrophalen Fehlpass des Eisbären-Verteidigers Constantin Braun die Partie zugunsten der Wolfsburger (51.).



