Eisbär Darin Olver mit Puck gegen den Krefelder Mitja Robar (Bild imago)

Eishockey | 7:3-Auswärtssieg - Eisbären siegen auch in Krefeld

Nach dem 3:2 am Freitagabend gegen Mannheim haben die Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erneut einen Sieg verbucht. Am Sonntag feierten die Berliner beim Tabellendritten Krefeld Pinguine einen 7:3-Erfolg.

Die Eisbären Berlin haben in der Deutschen Eishockey Liga DEL einen überraschenden Erfolg erzielt. Beim Tabellendritten Krefeld Pinguine setzte sich der kriselnde deutsche Meister am Sonntag mit 7:3 durch. Den Eisbären gelang damit erst der sechste Auswärtssieg in dieser Saison und der erste Erfolg in der Fremde seit dem 8. Dezember 2013.

Der Club aus der Hauptstadt übernahm vor 5723 Besuchern in der Krefelder Arena bereits im ersten Drittel die Initiative und spielte mutig nach vorn. Dank zweier Tore der Verteidiger Alex Trivellato und des wieder genesenen Shawn Lalonde gingen sie mit 2:0 in Führung. Im Mittelabschnitt trafen zudem Laurin Braun, Darin Olver und Mads Christensen für die Eisbären. Sinan Akdag und Martin Schymainski verkürzten für die Krefelder. Nach einem Torwartwechsel schöpften die Gastgeber durch das 3:5 von Daniel Pietta kurzzeitig neue Hoffnung. Doch Travis Mulock legte für die Eisbären schnell wieder nach. Den Schlusspunkt in einer torreichen Partie setzte Berlins Kapitän Barry Tallackson. Nach dem zweiten Sieg an diesem Wochenende haben die Berliner als Neunter weiterhin fünf Punkte Vorsprung auf Rang elf, der nicht mehr zur Teilnahme an den Pre-Playoffs berechtigt. Am Freitag hatten die Eisbären mit dem 3:2 bei den Adler Mannheim erstmals nach vier Niederlagen nacheinander wieder gewonnen.

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