
4:7 Heimpleite - Eisbären verlieren deutlich gegen Hamburg Freezers
Das zweite und dritte Drittel hätte es gar nicht mehr gebraucht: Schon nach 20 Minuten lagen die Eisbären mit 1:4 deutlich zurück. Danach hielten die Hamburger die Berliner auf Abstand und nun sind die Playoffs in weite Ferne gerückt.
Die Eisbären Berlin haben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) im Kampf um die Pre-Playoffs eine empfindliche Niederlage kassiert. Im Prestigeduell gegen die Hamburg Freezers unterlag der Titelverteidiger am Freitagabend vor 13 400 Zuschauern deutlich mit 4:7 (1:4, 2:1, 1:2) und verließ bereits zum vierten Mal hintereinander als Verlierer das Eis. Der DEL-Rekordchampion bleibt auf Rang elf, der das vorzeitige Saisonaus bedeuten würde.
Das Duell in der Hauptstadt war quasi bereits nach zehn Minuten entschieden. Nach Toren von Jerome Flaake (2., 10.), Thomas Oppenheimer (3.) und Druval Westcott (9.) sowie einem Berliner Treffer durch Travis Mulock (10.) führte der DEL-Spitzenreiter mit 4:1. Nach Oppenheimers (24.) zweitem Treffer zum 1:5 schwanden den grippegeschwächten Hanseaten merklich die Kräfte.
Daniel Weiß (33.) und Mads Christensen (37.) sorgten mit dem 3:5 noch einmal für Spannung, ehe Hamburgs Adam Mitchell (43.) und Oppenheimer (59.) für die endgültige Entscheidung sorgten. Berlins Sven Ziegler (57.) hatte zwischendurch auf 4:6 verkürzt.

