Eisbären Trainer Jeffrey Tomlinson. (Quelle: dpa)

Eishockey | Pleite gegen Augsburg - Eisbären müssen jetzt Iserlohn fürchten

Sechs der letzten acht Spiele haben die Eisbären verloren, das Verpassen der Playoffs ist kein unwahrscheinliches Szenario mehr. Der Vorsprung auf Platz elf schmilzt mit jeder weiteren Niederlage - so wie am Freitag in Augsburg. Der schärfste Gegner heißt nunmehr Iserlohn.

Die Eisbären Berlin haben ihre 14. Auswärtsniederlage der Saison hinnehmen müssen. Der deutsche Meister unterlag am Freitag bei den Augsburger Panthers mit 3:6 (1:1, 2:3, 0:2) und liegt im Kampf um einen Platz in der Playoff-Qualifikation (Pre-Playoffs) nur noch dank der besseren Tordifferenz auf dem neunten Platz vor Augsburg.

Der Abstand zu den elftplatzierten Iserlohn Roosters beträgt nur noch zwei Punkte, die Berliner haben eine Partie weniger absolviert. Rang elf ist gleichbedeutend mit dem Verpassen der Pre-Playoffs. Verletzt und in Augsburg nicht dabei waren Rob Zepp, Julian Talbot, André Rankel, Thomas Supis, Jens Baxmann und Florian Busch.

Unnötige Fehler im Spielaufbau

Vor 5699 Zuschauern in Augsburg startete der Hauptstadtclub vielversprechend und ging durch Darin Olver (16.) mit 1:0 in Führung. Den etwas überraschenden Ausgleich der Gastgeber durch Thomas Trevelyan (19.) konterte Matthew Foy (23.) mit einem weiteren Treffer. Doch anstatt das Spiel unter ihre Kontrolle zu bringen, leisteten sich die Eisbären mit zunehmender Dauer einige unnötige Fehler im Spielaufbau.

Ryan Bayda (28.), Trevelyan (31.) und Adrian Grygiel (32.) nutzten diese zur drei Kontertoren. Mark Bell (37.) brachte die Berliner zwar noch vor dem Schlussdrittel auf 3:4 heran, doch Ivan Ciernik (56.) und Justin Forrest (60.) besiegelten die 14. Auswärtsniederlage des Meisters. Am Sonntag müssen die Berliner gegen die Kölner Haie ran, die derzeit auf Platz zwei der Tabelle liegen.

Mehr zum Thema