
Fußball | Abstiegskampf in der 2. Bundesliga - Neunte Pleite in Folge für Energie
Neues Jahr, altes Pech: Energie Cottbus hat die schwarze Serie auch im ersten Spiel nach der Winterpause nicht stoppen können. Ein Tor fünf Minuten vor dem Abpfiff entschied die Partie gegen den SV Sandhausen. Für den Tabellenletzten aus der Lausitz wird die Lage immer dramatischer.
Die Hoffnungen von Energie Cottbus auf den Klassenerhalt schwinden weiter. Das Zweitliga-Schlusslicht verlor am Freitag das erste Spiel nach der Winterpause mit 0:1 gegen den SV Sandhausen und kassierte die neunte Niederlage in Folge.
Dabei begannen die Cottbuser vor 10.896 Zuschauern im Stadion der Freundschaft druckvoll und hatten durch einen Freistoß von Marco Stiepermann früh eine gute Torchance. Nach einer halben Stunde verloren die Hausherren aber zunehmend ihre Linie.
Sandhausens Defensive nicht zu überwinden
Energie-Trainer Stephan Schmidt hatte die Bundesliga-Neuzugänge Fanol Perdedaj (zuletzt Hertha BSC) und Mathias Fetsch (FC Augsburg) in die Startelf berufen, entscheidende Impulse konnten sie trotz einer guten ersten Hälfte aber nicht liefern.
Nach der Pause blieb Energie das aktivere Team, ohne die stabile Defensive der Sandhausener ernsthaft zu gefährden. Stattdessen schlug Ranoslav Jovanovic fünf Minuten vor dem Abpfiff zu, indem er eine Flanke von Stiefler mit dem Kopf ins Tor beförderte.
Cottbus hat weiter acht Punkte Rückstand auf den Vorletzten Dynamo Dresden (21), dieser könnte bei einem Sieg der Sachsen am Samstag bei Union Berlin auf elf Zähler anwachsen. Energie verlor zudem Abwehrspieler Julian Börner durch eine Rote Karte nach grobem Foulspiel (67.).
Harte Zeiten für Schmidt
Trainer Schmidt rechnete bereits kurz nach Spielschluss mit viel Kritik in den kommenden Tagen. "Klar wird es unruhig werden, und das zu recht", sagte der 37-Jährige: "Wir haben zwar stark und druckvoll angefangen, am Ende hatten wir aber nicht die Ruhe und die Geduld im Spiel."


