
Fußball | Union gegen Dynamo - Nullnummer in der Alten Försterei
Ohne Tore, aber auch ohne Krawall ist das Ost-Derby zwischen Union Berlin und Dynamo Dresden zu Ende gegangen. Die Köpenicker verpassten damit den Sprung auf den Relegationsrang. "Wir haben uns sehr schwer getan", räumte Kapitän Torsten Mattuschka nach dem Spiel ein.
Union Berlin hat den Sprung auf den dritten Platz der 2. Bundesliga verpasst. Die "Eisernen" kamen am Samstag vor 21.717 Zuschauern in der ausverkauften Alten Försterei nicht über ein 0:0 gegen Kellerkind Dynamo Dresden hinaus. Den Sachsen hilft der Punkt mehr als den Berlinern: Sie konnten sich vorerst vom 17. auf den 15. Platz verbessern.
Die Gäste versteckten sich von Beginn an nicht und hatten die erste gute Chance, als Union-Verteidiger Marc Pferzel den Ball nach einer Ecke an die Latte köpfte und Mickael Poté (8.) völlig freistehend aus fünf Metern über das Tor schoss.
Haas hält den Punkt fest
Erst nach einer halben Stunde fanden die Unionen zu ihrem Spiel, Martin Dausch (31.) kam nach einem Solo zur ersten Gelegenheit. Nach der Pause aber war Dynamo erneut am Drücker. Union-Keeper Daniel Haas wehrte zunächst einen Schlenzer von Daniel Schulz ab (61.), dann einen Kopfball von Romain Brégerie (66.).
Für die Köpenicker hatte Torsten Mattuschka die beste Chance mit einem Freistoß (84.). "Wir sind nicht so ins Spiel gekommen wie gewohnt. Wir haben uns sehr schwer getan und nur wenige Chancen kreiert", sagte der Union-Kapitän nach dem Schlusspfiff zu Sky.
Ost-Derby ohne Ausschreitungen
Dynamo-Trainer Olaf Janßen zeigte sich zufrieden mit dem Punktgewinn und lobte sein Team: "Die Mannschaft ist körperlich in einer super Verfassung. Jeder war für den anderen da, das macht zuversichtlich für die nächsten schweren Aufgaben."
Zufriedenheit herrschte auch bei Polizei und Sicherheitskräften: Bei dem im Vorfeld als Risiko-Spiel eingestuften Ost-Derby blieb auf den Rängen alles ruhig. 800 Beamte und 300 Ordner waren im Einsatz.



