
Basketball | 89:77-Niederlage in der Bundesliga - Alba geht in Ludwigsburg unter
Der Beginn war gut, aber die zweite Halbzeit des Auswärtsspiels gegen Ludwigsburg werden die Basketballer von Alba Berlin wohl so schnell nicht vergessen: Mit 77:89 verloren die Berliner am Mittwochabend beim Tabellen-Achten. Im dritten Viertel gab Alba die Führung und damit das Spiel komplett aus der Hand.
Siege in engen, laute Hallen haben die Basketballer von Alba Berlin momentan nicht im Repertoire: Nach der Pleite gegen Phoenix Hagen verloren die Berliner nun auch im Hexenkessel von Ludwigsburg. Mit 78:89 unterlagen sie am Mittwochabend gegen den Tabellen-Achten.
Dabei war Alba gut ins Spiel gestartet, nach dem ersten Viertel führte das Team von Trainer Sasa Obradovic mit 18:15. Cliff Hammonds konnte nach seiner Knöchelverletzung überraschend eingesetzt werden. Bis zur Halbzeit bauten die Berliner ihren Vorsprung auf 40:34 aus.
Doch den Start ins dritte Viertel verschlief Alba völlig: Mit Nachlässigkeiten in der Verteidigung brachten sie die Ludwigsburger wieder ins Spiel zurück. Mit einem 23:2-Lauf holte sich das Team, angetrieben von Coby Karl (22 Punkte), dem Sohn des NBA-Trainers George Karl, die Führung.
Alba war von dem Rückstand geschockt und ließ den Ludwigsburgern bei mehreren Aktionen im vierten Viertel weiter viel zu viel Platz - am Ende stand die verdiente Auswärtsniederlage. Albas Top-Scorer David Logan und Jan Jagla konnten mit jeweils 13 Punkten noch am ehesten überzeugen. Trotz der Niederlage bleibt Berlin in der Bundesliga auf Platz drei.

Alba trifft im Pokal auf Bamberg
Während Alba in Ludwigsburg einen Abend zum vergessen erlebte, wurden die Begegnungen des Pokal-Final Fours am 29. März in Ulm ausgelost: Titelverteidiger Berlin trifft im Halbfinale auf den Deutschen Meister, die Brose Baskets Bamberg. Bereits am 15. März kommen die Bamberger zum Bundesliga-Prestigeduell nach Berlin. Das zweite Halbfinale tragen die Basketballer des FC Bayern und die Gastgeber ratiopharm Ulm aus.
"Dass wir nun gleich im Halbfinale auf den amtierenden Meister treffen, damit müssen wir leben", kommentierte Alba-Geschäftsführer Marco Baldi die Auslosung. "Wir wollen ins Finale und dazu wären auch alle anderen Gegner schwer zu schlagen gewesen."


