
Basketball | Berliner verlieren im Eurocup - Albas Serie reißt in Straßburg
17 Siege in Serie, doch dann war Schluss: Albas Rekordserie ist in der Eurocup-Partie gegen Straßburg gerissen. Dabei hatten sie das Spiel vorab als angenehme Bewegungsübung deklariert. Auswirkungen hat die Niederlage allerdings nicht.
Die Erfolgsserie von Alba Berlin ist zu Ende. Im Basketball-Eurocup unterlag der Pokalsieger mit 75:78 (37:37) beim französischen Klub SIG Straßburg und ging nach 17 Pflichtspielsiegen - oder nach 65 Tagen - erstmals wieder als Verlierer vom Feld.
Der Bundesligist stand allerdings schon vor der vorletzten Begegnung der Top-32-Runde als Achtelfinal-Teilnehmer fest, auch der Gruppensieg war Berlin nicht mehr zu nehmen.
Im Gastspiel beim Team von Trainer Vincent Collet, der die französische Nationalmannschaft bei der EM 2013 zum Titel geführt hatte, gelang Berlin in der Anfangsphase im Prinzip nichts. Mit 1:15 lagen die "Albatrosse" hinten, ehe sie die Partie in den Griff bekamen. Die Berliner arbeiteten sich mit aggressiver Verteidigung zurück ins Spiel, im zweiten Viertel gelang die erste Führung (25:24), danach blieb das Spiel offen. Zur Halbzeit stand es 37:37. Alba führte im dritten Viertel zwischenzeitlich sogar mit 57:52. Acht Minuten vor Ende holten sich die Franzosen die Führung zurück, in der letzten Sekunde machte der französische Vizemeister den Sieg dann aber an der Freiwurflinie klar.
Erfolgreichste Werfer bei Alba: Redding (18), Kendall (13), Logan (13) und Stojanovski (10). Bei Straßburg punkteten nur Campbell (13), Thornton (11) und Diot (11) zweistellig. Die letzte Partie in der Gruppe N bestreitet Alba kommende Woche (Mittwoch, 19. Februar) in der heimischen o2-World gegen Kragujevac. rbb online überträgt auch diese Partie wieder live im Internet.
Das nächste Spiel bestreitet ALBA am Samstag beim Bundesliga-Konkurrenten Phoenix Hagen.
Gemütlich im Bus von Ulm nach Straßburg
"Wir können die Sache entspannt angehen", sagte Alba Berlins Manager Marco Baldi vor dem Eurocup-Spiel in Straßburg. Baldi schob noch den Halbsatz "Aber nicht zu entspannt".
Sportlich war die Partie für die Berliner Basketballer sowieso bedeutungslos. Alba führt die Gruppe N auch nach der Niederlage an, für das Achtelfinale war das Team von Trainer Sasa Obradovic bereits qualifiziert. 17 Spiele hatte das Team hintereinander gewonnen, Vereinsrekord, in der Bundesliga stehen die Berliner souverän auf dem dritten Platz. Zuletzt siegte Alba am Sonntag in Ulm, von dort war die Mannschaft zwei Stunden lang im Bus nach Straßburg gefahren.


