
Volleyball | Sieg vor Rekordkulisse - Berlin Volleys gewinnen Topspiel gegen Friedrichshafen
Die Partie war angekündigt als das "Duell der Giganten" - und die Berliner Volleys konnten es für sich entscheiden. Im Spitzenspiel bezwangen sie am Sonntag vor heimischen Publikum den Dauer-Rivalen und Tabellenführer Friedrichshafen in fünf Sätzen.
Die Berlin Volleys haben das Topspiel in der Volleyball-Bundesliga gewonnen. Die Berliner gewannen am Sonntagnachmittag vor der Saison-Rekordkulisse von 7.200 Zuschauern in der heimischen Max-Schmeling-Halle gegen den Rekordmeister VfB Friedrichshafen mit 3:2.
In einem hart umkämpften Match konnten die Berlin Volleys die ersten beiden Sätze für sich entscheiden (25:18 und 25:19). So standen die Schützlinge von Trainer Mark Lebedew bei einer 2:0-Satzführung und 21:18-Vorteil kurz vor dem erstrebten klaren Erfolg.
Entscheidung erst im fünften Durchgang
Eine Aufschlagserie des Bulgaren Walentin Bratoew und nachlassende Konzentration bei den Berlinern brachten die Gäste aus Friedrichshafen jedoch zurück ins Spiel. Sie holten die nächsten beiden Sätze (23:25 und 20:25), so dass die Entscheidung erst im fünften Satz fiel.
Im Auf und Ab des Tiebreaks im fünften Durchgang bescherte ein Ass des Berliner Paul Carroll dem Meister dann das vorentscheidende 14:12. Ein ins Netz geschlagener Aufschlag des VfB-Hauptangreifers Christian Dünnes beendete das Spitzenspiel zugunsten der Berliner - knapp mit 15:13.
Nächstes Aufeinandertreffen bereits in vier Wochen
Mit dem Heimsieg verkürzten die Volleys den Abstand in der Tabelle auf den VfB Friedrichshafen auf vier Punkte. Das Hinspiel hatte der VfB mit 3:0 gewonnen. Die Volleys können aber bis zum Ende der Hauptrunde aus eigener Kraft nicht mehr die Tabellenspitze übernehmen.
Allerdings hat der Erzrivale vom Bodensee auch ein Spiel mehr bestritten als der Klub aus der Hauptstadt. Beide Mannschaften sehen sich zum dritten Duell bereits in vier Wochen im Pokalfinale in Halle/Westfalen wieder.


