
Volleyball | TV Rottenburg zu Gast in Berlin - Volleys wollen makellose Heimserie fortsetzen
Im vorletzten Heimspiel der Hauptrunde bekommen es die Berlin Volleys am Samstag mit dem TV Rottenburg zu tun. Das Spiel ist gleichzeitig auch die Generalprobe der Berliner für das Pokalfinale. Daher werden die Volleys gegen Rottenburg kein Risiko eingehen und nicht allzuviel testen. Zudem würden sie bei optimaler Punktausbeute in den restlichen Spielen die Hauptrunde als Spitzenteam abschließen.
Die Berlin Volleys wollen ihre makellose Heimbilanz ohne Niederlage in der Volleyball-Bundesliga auch gegen den TV Rottenburg am Samstag beibehalten. Das Heimspiel ist für die Berlin Volleys zugleich die Generalprobe für das am 2. März in Halle/Westfalen stattfindende Pokalfinale gegen Friedrichshafen.
"Wir werden gegen Rottenburg kein Risiko eingehen und nicht allzu viel testen", sagte Volleys-Trainer Mark Lebedew. Was gegen Rottenburg zähle, seien drei Tabellenpunkte - genau wie in den anderen Ligaspielen, die den Volleys noch bleiben. Bislang hatte Lebedew bei den Aufstellungen experimentiert, daber aber vor allem auf die Führungskräfte wie etwa Robert Kromm, Scott Touzinsky oder Aleksandar Spirovski gesetzt.
Zwar gelten die Volleys gegen den derzeitigen Tabellensiebten als Favorit, doch allzusehr auf die leichte Schulter nehmen dürfen die Berliner das Spiel nicht. Zuletzt konnte Rottenburg mit einer couragierten Leistung dem Tabellendritten Generali Haching einen Satz abringen.
Volleys liebäugeln mit dem Spitzenplatz
Die Berliner haben durch den jüngsten Punktverlust von Spitzenreiter VfB Friedrichshafen hat der Tabellenzweite sogar wieder die Chance, die Hauptrunde als Erster abzuschließen und damit Heimrecht in den Play-offs zu erhalten. Zwar liegen die Volleys derzeit noch sechs Punkte hinter Friedrichshafen, haben allerdings auch zwei Spiele weniger absolivert.
In der Bundesliga-Tabelle würden die Volleys an Friedrichshafen auf jeden Fall vorbeiziehen, wenn sie in den restlichen vier Spielen der Normalrunde das Optimum von zwölf Punkten holen. Bei Punktgleichheit entscheidet nicht das Satzverhältnis, sondern die Anzahl gewonnener Spiele. Und da haben die Volleys in dieser Saison bislang einen Sieg mehr auf dem Konto als ihr Erzrivale vom Bodensee.
"Wir haben es wieder selbst in der Hand", sagte Volleys-Geschäftsführer Matthias Klee, fügte aber hinzu: "Das wird für uns noch ein ganz harter Weg." Die neue Tabellen-Konstellation entstand am vergangenen Mittwoch durch den völlig überraschenden Punktverlust des Spitzenreiters Friedrichshafen bei seinem 3:2-Sieg bei CV Mitteldeutschland.



