
Handball | Auf dem Weg ins Heim-Finale - Füchse feiern zweiten Sieg im EHF-Pokal
Nach dem Auftaktsieg in der Gruppenphase wollten die Füchse Berlin im EHF-Pokal nun nachlegen - und sie haben es geschafft. Gegen das slowakische Team MSK Hlohovec gelang ein lange Zeit ungefährdeter Sieg. Das Finalturnier in eigener Halle ist jetzt zum Greifen nah.
Die von Verletzungssorgen geplagten Handballer der Füchse Berlin sind dem Final-Turnier im EHF-Pokal einen weiteren Schritt näher gekommen. Die Berliner, die Mitte Mai in eigener Halle das Final-Four ausrichteen, gewannen am Samstag bei MSK Hlohovec aus der Slowakei ungefährdet mit 33:27 (18:11). Es ist der zweite Sieg im zweiten Spiel in der Vierer-Gruppe D.
Fredrik Petersen war mit sieben Toren gegen die biederen Hausherren der erfolgreichste Füchse-Werfer. Mattias Zachrisson und Iker Romero steuerten jeweils fünf Treffer bei. Die Füchse mussten ohne das Rückraum-Trio Sven-Sören Christophersen, Pavel Horak und Paul Drux antreten. Dafür konnte der angeschlagene Spielmacher Bartlomiej Jaszka auflaufen.
Finale am 17. und 18. Mai
Die Berliner hatten nur in den ersten 15 Minuten Probleme mit Hlohovec. Nach dem 8:7 durch Petersen gaben sie ihre Führung nicht mehr ab. Bis zur Halbzeit schraubten die Füchse das Ergebnis auf ein komfortables 18:11 - das war bereits die Entscheidung.
Nach dem Seitenwechsel ließen es die Berliner ruhiger angehen, sodass Hlohovec herankam. Die Gastgeber waren allerdings weit davon entfernt, dem Spiel noch eine Wende geben zu können.
Die Füchse müssen Gruppensieger oder einer der drei besten Zweiten werden, um das Final Four am 17. und 18. Mai in der Berliner Max-Schmeling-Halle zu erreichen.
Beim Sieg gegen Magdeburg in der Handball-Bundesliga hatten sich die beiden Rückraumspieler Pavel Horak und Paul Drux so schwere Fußverletzungen zugezogen, dass sie nun vier bis sechs Wochen ausfallen.
Der frühere Nationalspieler Zerbe stellt folgende Rechnung auf, um ins Final-Four einzuziehen: "Es gilt, unsere Heimspiele zu gewinnen und auswärts dreimal möglichst immer einen Punkt mitzunehmen."
Ziel: Finalturnier
Für die große Ziel Finalturnier um den EHF-Pokal in der eigenen Halle ist das ein herber Schlag. Die Füchse müssen in der Gruppenphase Erster oder einer der drei besten Zweiten werden, um am 17. und 18. Mai in der Max-Schmeling-Halle dabei zu sein. Als Ausrichter überspringen sie das Viertelfinale.
Nach dem Auftaktsieg gegen Chambery wollen die Berliner nun in der Slowakei nachlegen. "Das ist ein sehr heimstarkes Team", berichtete Sigurdsson. Sportkoordinator Volker Zerbe forderte trotz aller misslichen Begleitumstände: "Wir müssen diese Aufgabe annehmen."




