Eisbären-Trainer Tomlinson (Bild dpa)

Eishockey | Sieg gegen Düsseldorf - Aufholjagd der Eisbären geht weiter

Die Eisbären Berlin machen in der Deutschen Eishockey Liga weiter Boden gut: Am Sonntag gelang den Berlinern ein 4:1-Erfolg gegen den Tabellenletzten Düsseldorfer EG. Damit feierte das Team von Trainer Tomlinson den zweiten Sieg in Folge.

Die Eisbären Berlin scheinen sich im Kampf um die Playoff-Plätze in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) langsam zu fangen. Vor 13.800 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof besiegten die Berliner am Sonntag Schlusslicht Düsseldorfer EG mit 4:1 - und feierten damit den zweiten Sieg in Folge.

Die Tore für den überlegenden Gastgeber erzielten Matthew Foy (14.Minute), Barry Tallackson (18.), Mark Bell (38.) und James Sharrow (43.). Schlüssel zum Erfolg war das gute Überzahlspiel der Eisbären. Drei ihrer vier Tore schossen die Berliner mit jeweils einem Mann mehr auf dem Eis. Der Meister belegt derzeit Rang zehn in der Tabelle.

Polizei ermittelt nach Rangeleien in Iserlohn

Sportlich geht es für die Eisbären bergauf. Doch den Verein beschäftigt immer noch die Turbulenzen vom letzten Auswärtsspiel am Freitag in Iserlohn: Vor dem Spiel am vergangenen Freitag waren Berliner Fans und Polizei aneinander geraten, wobei acht Berliner verletzt worden sein sollen. Aufgrund der Rangeleien sind nun 20 Ermittlungsverfahren gegen Berliner Fans eingeleitet worden, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag sagte.

Constantin Braun (Eisbaeren Berlin), Torwart/Goali Rob Zepp (Eisbaeren Berlin), Jimmy Sharrow (Eisbaeren Berlin) (Quelle: dpa)
Eisbären-Verteidiger Frank Hördler fällt mindestens sechs Wochen aus.

Doch der Verein wehrt sich gegen diese Vorwürfe. Diese Angaben würden deutlich von Informationen abweichen, die den Eisbären vorliegen, teilte der Berliner Club am Samstagabend in einer Pressemitteilung mit. Auch auf Videobildern, die den Eisbären vorliegen, würde die Darstellung der Polizei in keinem Fall gestützt.

"Wir werden uns diese Vorfälle sehr genau zusammen mit den betroffenen Fans, dem Fanbeirat und der aktiven Fanszene anschauen und beraten", kündigten die Eisbären auf ihrer Homepage an: "Unsere Fans sind als fanatisch, kreativ und laut bekannt, aber nicht als gewaltbereit."

Und eine weitere schlechte Nachricht brachte die Partie in Iserlohn für die Berliner: Nationalverteidiger Frank Hördler zog sich im Spiel einen Innenbandteilabriss im Knie zu und muss mindestens sechs Wochen pausieren. Er fällt damit auch für die anstehenden Länderspiele in Frankreich aus.

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Der Eisbären-Sieg vom Freitag bei den Iserlohn Roosters gerät angesichts der Zusammenstöße von Berliner Fans und der Polizei in den Hintergrund. Nach den Rangeleien, bei denen mehrere Eisbären-Fans verletzt wurden, hat die Polizei 20 Ermittlungsverfahren eingeleitet, hieß es am Sonntag. Der Berliner Club will sich hingegen wehren und prüft derzeit eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Bundespolizei.